Interview mit DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber anlässlich des 6. Zukunftsforum Zeitschriften am 2. Dezember 2014

Martin Weber

Martin Weber, Geschäftsführer, DVV Media Group

„Wir Verlage müssen lernen, vom Kunden her zu denken, um so Dienste oder Services zu entwickeln“

Für viele Verlage bestand Innovation darin, neue Titel zu entwickeln. Durch die Digitalisierung mussten die Verlage verschiedene Medien bedienen. Aber auch das genügt nicht mehr. Nur durch eine strikte Kundenorientierung werden Verlage ihre Medienmarken erfolgreich managen können, sagt DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber, der auch Key Note-Speaker auf dem Zukunftsforum Zeitschriften sein wird, im Interview mit Ehrhardt F. Heinold (Geschäftsführer, Heinold, Spiller & Partner).
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Transformation vom Zeitschriften- zum Inhaltehaus – Interview mit Soheil Dastyari zum Radikalumbau bei G+J Deutschland

Soheil Dastyari

Soheil Dastyari, Gruner + Jahr Deutschland

Interview mit Soheil Dastyari, Verlagsgeschäftsführer Gruner + Jahr Deutschland, anlässlich unseres 5. Zukunftsforums Zeitschriften: Zeitschriften im Transformationsprozess – Bleibt nur Premium? am 10. Dezember 2013 im Literaturhaus München

 

 

Gruner + Jahr durchläuft einen Radikalumbau: Was zeichnet eine „Transformation vom Zeitschriften- zum Inhaltehaus“ aus? Und welche Bedeutung haben die neu eingeführten „Communities of Interest“?

 

Die Transformation unseres Hauses bedeutet, dass wir radikal und zunächst medienneutral in Inhalt denken und uns ohne Kompromisse an den Bedürfnissen und Interessen unserer Leser, Nutzer und Kunden orientieren – unserer Communities of Interest (CoI).

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„Ich höre immer nur elektronisch. Es gibt noch jede Menge anderer Wachstumsfelder.“ – Interview mit Gerrit Klein, Ebner Verlag, zur Zukunft der Zeitschriftenverlage

Mobile Magazines, Paid Services, Editorial Commerce etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was werden 2013 die größte Herausforderung für Sie als Zeitschriften-Publisher sein?
Unsere – und damit meine ich alle Verlage – größte Herausforderung wird es sein, stimmige strategische Wachstumsoptionen zu definieren. Eines ist überdeutlich: Das alte Publishing Modell hat seine Grenzen erreicht. Den eigenen Horizont zu transzendieren und gleichzeitig das immer noch bestehende beachtliche Kerngeschäft zu erhalten fordert einen intellektuellen Spagat, der herausfordernd ist.

 

Viele Zeitschriftenverlage stehen angesichts der Rückgänge von Auflagen und Werbeeinnahmen vor der Herausforderung, neue Wachstumsmärkte und neue Erlösquellen zu erschließen. Wo hat Ihr Verlag Neuland betreten und welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht? Weiterlesen

Fachmedien sind Relevanzfilter – Interview mit der Referentin Brita Westerholz, Verlagsleitung Agrar-Medien, dfv

 

  1. Mit den „B2B-Wertewelten” hat der dfv bereits die zweite Studie zu Fachmedien publiziert. Was war Ihr Motiv für die neue Untersuchung?
    Die Fragmentierung der Medien sorgt auch für eine deutliche Verschärfung des intermedialen Wettbewerbs, denn die Zeitbudgets der Leser bzw. die Mediabudgets der Kunden wachsen nicht mit. So steht vor jeder Entscheidung für ein Abo, für die Teilnahme an einem Event oder für die Buchung von Werbeplätzen immer die Entscheidung für die Gattung. Deswegen ist es wirklich wichtig, an dieser vorgelagerten Verkaufsfront für Transparenz zu sorgen und pro Fachmedien nachhaltig zu punkten. Erst, wenn hier positiv entschieden wird, können unsere Salesteams auf der Ebene der einzelnen Medienmarken ansetzen.

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„Mehr Mut zur Veränderung. Wichtig ist eine schöpferische Zerstörung.“ – Interview mit Hans-Joachim Jauch, Oldenbourg Industrieverlag

1. Sie haben die Zeitschrift atp edition einem „radikalen Relaunch“ unterzogen. Was waren die Gründe und die Ziele?

Anfang 2009 wirkte sich die globale Wirtschaftskrise bei der Zeitschrift atp – Automatisierungstechnische Praxis durch einen raschen, heftigen Rückgang der Anzeigenschaltungen aus. Wir produzierten damals aufgrund einer Liefervereinbarung mit der GMA (Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik im VDI/VDE) monatlich über 16.000 Hefte, größtenteils für deren Mitglieder. Das Heft wurde zum Verlustbringer. Da wir nicht wussten, wie lang die Anzeigenkrise andauern würde, entschlossen wir uns, rasch zu handeln; mit dem Ziel, schon ab 2010 wieder profitabel zu sein.


2. Wie sind Sie vorgegangen? Wie haben Sie Mitarbeiter, Leser und Anzeigenkunden eingebunden?
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‚Inspiration ist Pflicht, Faszination ist Kür!‘: Wie Fachzeitschriften zum Inspirationsmedium werden

Kilian Müller, Geschäftsführer publish-industry Verlags

Fachzeitschriften dürfen nicht nur Spaß machen – sie müssen es sogar, sagt Kilian Müller, Geschäftsführer des publish-industry Verlags. Kilian Müller wird seine Thesen auf dem 2. Zukunftsforum Zeitschriften in München vortragen. Im Interview mit Ehrhardt F. Heinold erläutert er, wie sein Verlag technische Fachzeitschriften zu einer spannenden Inspirationsquelle macht.

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‚Zeitschriften werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen‘

Michael Himmelstoß (Verlagsleiter Fachzeitschriften, Carl Hanser Verlag)

Interview mit Michael Himmelstoß (Verlagsleiter Fachzeitschriften, Carl Hanser Verlag), geführt von Ehrhardt F. Heinold (Geschäftsführer, Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung)

Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet, in Kooperation mit Heinold Spiller & Partner, am 9. Dezember 2009 zum ersten Mal das Zukunftsforum Zeitschriften. Wir haben uns dabei bewusst entschlossen, ein für viele Verlage noch immer zentrales Medium in den Mittelpunkt zu stellen. Denn bei aller Begeisterung für Internet und Mobile – sehr viele Verlage erwirtschaften einen

 

wesentlichen Teil ihrer Umsätze und Renditen mit diesem Medium.
Wir haben Michael Himmestoß, Verlagsleiter Fachzeitschriften beim Carl Hanser Verlag und Teilnehmer an einem hochkarätig besetzten Podium, gefragt, wie er die zukünftige Rolle von Zeitschriften einschätzt. Weiterlesen