Preisstrukturen für E-Books und Buch- Apps im Kinderbereich – Trends im digitalen Marketing und Vertrieb in den USA und Deutschland

Christina Kumpmann, Leitung Programm und Vertrieb digitaler Content, Verlag Friedrich Oetinger

Christina Kumpmann, Verlag Friedrich Oetinger

Fragen an Christina Kumpmann, Referentin auf dem 4. Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien, der am 25. November 2013 im Literaturhaus München stattfindet: „Buch, App, Game – Wie werden Kindermedien transmedial konzipiert und vermarktet?“

 

Frau Kumpmann, digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung als der Print-Bereich. Vermarktungsstrategien sollten deshalb schon bei der Produktentwicklung und -konzeption bedacht werden. Was genau bedeutet das für die Konzeption und Vermarktung von Kindermedien? Können Sie uns hierzu ein Beispiel nennen?

 

Ja, das Erstellen digitaler Produkte im Kinderbuch eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit unseren Inhalten, Geschichten und Figuren zu spielen und sie in ihren Welten aufleben zu lassen. Einmal im Hinblick auf die Produkte selbst, aber auch in Hinblick auf Vermarktungsstrategien und –konzepte. Weiterlesen

Impressumspflicht auf Facebook & Co.?

Besteht eine Impressumspflicht auf Facebook? Während diese Frage für die eigene Verlagswebseite seit Jahren klar mit JA zu beantworten ist, so ist dies für Social Media Plattformen wie Facebook bislang ungeklärt gewesen. Bislang, denn einige diesbezügliche aktuelle Urteile wirbeln nun gehörig Staub auf. Als Dozent für die Akademie der Deutschen Medien führte Daniel Gremm, anlässlich des Seminars Social Media Manager (ADB) vom 4. bis 6.9.2013 in Berlin, ein Interview mit IT-Rechtsanwältin Anna Kastner.

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„You don’t own your brand“ – Interview mit Dr. Ansgar Mayer von Computer Bild Digital

Dr. Ansgar Mayer (COMPUTER BILD) ist Referent auf der 3. Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München. Wir haben im Vorfeld der Konferenz mit dem Chief Product Officer (CPO) gesprochen.Mayer,-Ansgar_2013

Herr Dr. Mayer, wie lange wird Social Media von der Marke Computer Bild schon genutzt und was ist Ihr wichtigstes Learning?

Mayer: Wir haben mit COMPUTER BILD schon vor dem Facebook-Hype wichtige Community-Erfahrung durch unser Forum gesammelt. Sowohl im Gaming- als auch im Ratgeber-Segment gab es immer überdurchschnittlichen Bedarf an Austausch und Diskussion. Seit mehreren Jahren verlängern wir nun diese Debatten auch auf den Plattformen Facebook, Twitter und Youtube. Wichtigstes Learning: Die Nutzer sind sehr kritisch – insbesondere bei Produktbewertungen. Aber für uns sind Social Media ein unverzichtbarer Feedback-Kanal und ausgesprochen kritische User, die wirklich inhaltlich interessiert sind, laden wir auch schon mal zum persönlichen Gespräch ein, um noch mehr von ihnen zu erfahren. Ohnehin bauen wir stetig die Möglichkeiten zur Interaktion auf allen unseren Plattformen weiter aus. Weiterlesen

„Nirgends lassen sich Dinge so exakt messen wie im Internet. Das gilt auch für Social-Media-Maßnahmen, man muss nur die richtigen Tools einsetzen.“ – Interview mit Steffen Meier

Steffen Meier, Leitung Verlagsbereich Online beim Verlag Eugen Ulmer, ist Moderator der Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München

 

Meier, Steffen_profilfoto1) Herr Meier, was sind in Ihren Augen die Top-Trends im Bereich Social Media – und was bedeuten sie für Verlage?

Momentan sehe ich drei Schwerpunkte: Big Data, Markenführung und Storytelling sowie das Thema Social Enterprise.

Big Data ist als Buzzword schon arg strapaziert, ändert aber nichts daran, dass Unternehmen sich fragen müssen, was sie denn mit all diesen Erkenntnissen aus ihren Aktivitäten, aber auch mit den Daten über und von ihren Nutzern anfangen können. Das hängt auch stark mit dem Thema Ziele und Return on Invest zusammen, gibt dem guten alten Unwort CRM gerade für Verlage einen neuen Sinn. Das Wissen über unsere Kunden wird zukünftig entscheidend sein. Weiterlesen

„Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt“ – Nina Fiolka zu PR in Zeiten von Social Media & Co.

Interview mit Nina Fiolka, Moderatorin des PR- und Communications-Managers ADB, der vom 13. bis 16. Mai 2013 in München stattfindet

Fiolka_Nina1) Frau Fiolka, die PR-Arbeit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wo liegen Ihrer Meinung nach Chancen und Herausforderungen, die die Digitalisierung für PRler mit sich bringt?

Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt. Und genau hier liegen Chancen und Aufgaben zugleich. Wichtig ist, dass die Kommunikation nicht isoliert, sondern über alle Plattformen zusammenhängend stattfindet. Dies wiederum setzt eine formatspezifische Aufbereitung der Inhalte voraus: Eine klassische Pressemitteilung wird  anders aufgebaut als eine Website- oder Twitter-Meldung. Weiterlesen

‚Die jungen Zielgruppen sind überhaupt nur noch über das Internet erreichbar‘ – Interview mit Manfred Spatz

Manfred Spatz

Manfred Spatz, Berater für Internetunternehmen und -startups, gibt in einem Interview mit Sebastian Zschocke seine persönliche Einschätzung zu viel diskutierten Branchenthemen wie Mediennutzungswandel, Social Media in Verlagen und Paid Content. Lesen Sie hier Auszüge des Interviews, das auf verlagederzukunft.de erschienen ist.
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„Fehler gehören einfach dazu“ – Dr. Marco Olavarria zu Trends in der Online Corporate Communication

Der Branchendienst iBusiness meldet auf Basis einer aktuellen Umfrage, dass die Multimedia-Dienstleister mit sinkenden Umsätzen im Bereich Social Media rechnen. Wie passt das in das allgemein vorherrschende Bild, dass gerade Corporate Communication dieses Feld immer stärker für sich entdeckt?

 

Dr. Marco OlavarriaErinnern Sie sich noch, wie Sie Fahrrad fahren lernten? In dem Moment, wo man glaubt man kann es: Bumms. Hingefallen. Knie aufgeschlagen. Ein Zyklus, den wir auch als Erwachsene nie ganz ablegen und der auch gerne als „Hype-Cycle“ benannt wird. Man probiert Dinge aus, investiert, macht die ersten Schritte und stellt dann fest, dass das alles nicht so einfach geht wie gedacht. Eine erste Ernüchterung tritt ein, aber Fahrrad fahren wollen wir denn doch können, oder? Weiterlesen

„Enorme Chancen für Verlage“: Interview mit Bernd Pitz zum Thema Facebook-Timeline für Unternehmen

Bernd PitzSeit dem 31. März 2012 ist die neue Facebook-Chronik für Unternehmens-seiten verbindlich. Sie bietet nicht nur mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Unternehmensauftritts. Neue technische Features erlauben Unternehmen zudem die Aktivitäten ihrer Fans besser auszuwerten. Bernd Pitz erklärt im Interview mit der Akademie der Deutschen Medien, was die Chronik für Verlage bedeutet und wie sie sie optimal für sich nutzen können.

 

Weg von der Eigenwerbung, hin zu Storytelling? Herr Pitz, was ist das Besondere an der Unternehmenskommunikation über die neue Chronik?
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Rückblick: Best of Social Media-Konferenz 2011

Im November fand unsere erste Social Media-Konferenz statt. Da Twitter ja leider die Tweets und Suchanfragen (in diesem Fall #smk11) immer sehr schnell wieder löscht, hier eine kleine Zitatesammlung:

Axel Dammler, iconkids&youth

Axel Dammler

Axel Dammler

  • „In den sozialen Netzwerken sind junge Menschen ehrlich zueinander. Was sie dort machen, ist authentisch. Sie reagieren damit auf unsere Lebenswelt, in der vieles (z.B. in den Medien) nicht mehr authentisch ist.“
  • „Soziale Netzwerke sind ein brilliantes Kommunikationsmedium für Verlage und Unternehmen, wenn man es schafft, in diesen viralen Flow reinzukommen, wenn man es schafft, kommuniziert zu werden (durch Weiterempfehlungen).“
  • „Pure Information interessiert niemanden. Was im Internet zählt, ist nur der Nutzen.“ Weiterlesen

Journalismus und Social Media – Gregor Vogelsang im Akademie-Interview

Social Media-Redakteur, Community-Manager, Social Network-Manager – Ist die „Facebook-Redaktion“, wie es im Titel Ihrer Keynote heißt, lediglich ein weiteres Arbeitsfeld für Journalisten oder ein gänzlich neues Berufsbild? Wie sieht der Journalist der Zukunft aus?
Weder noch: Der Umgang mit Menschen in Sozialen Netzwerken ist inzwischen ein zentraler und integraler Bestandteil journalistischen Arbeitens. Wer heute als Kapitän auf einem Großsegler seinen Dienst verrichtet, benötigt im Vergleich zu vor 500 Jahren auch andere, zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten.

Gregor Vogelsang
Es geht also nicht so sehr darum, in Zukunft alles anders zu machen. Social Media eröffnet vor allem neue Wege, um das, was guten Journalismus ausmacht, besser zu machen: Journalisten sind damit in der Lage bessere Geschichten zu erzählen, weil sie neue, direktere Möglichkeiten der Recherche zur Verfügung haben (Stichwort: Crowd Sourcing). Außerdem können sie sich damit viel direkter mit den Mediennutzern auseinander setzen. Und: Journalisten haben damit einen neuen Kanal zur Verfügung, um Inhalte zu verbreiten. Das bedeutet natürlich auch eine Umstellung für den einen oder anderen Journalisten. Für eine Social Media-Plattform zu schreiben, die richtigen Worte und den richtigen Ton auf oftmals nur 140 Zeichen zu treffen weicht sehr stark von der „klassischen“ Berichterstattung ab. Der direkte Dialog auf Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter & Co. wird immer wichtiger. Zeitnahe Reaktion, der Umgang mit manchmal kritischem User-Feedback, die Interaktion zwischen Autor und Leser oftmals in Echtzeit – diese Aspekte von Social Networks sind neue Herausforderungen, denen sich ein Journalist heute stellen muss.


Wie passen Qualitätsjournalismus und Social Media zusammen?

Qualität ist nicht allein dadurch gegeben, dass ein Beitrag gedruckt oder gesendet wird. Und Qualität hat auch nichts mit der Länge des Beitrags zu tun, siehe die berühmte „Short Story“ – heute  würde man dazu Tweet sagen – von Earnest Hemingway: „For sale: Baby shoes, never worn.“ Weiterlesen

„Wir haben die Wurzeln von WIRED genommen und für Deutschland adaptiert“ – Referent Thomas Knüwer im Interview

1) Das Vertrauen ihrer Zielgruppen erlangen Verlage heute nicht mehr nur durch redaktionelle Qualität, sondern gerade im Bereich Social Media auch durch zunehmende Personalisierung und mehr Transparenz. Wie kann das Verlagsmanagement hier die richtigen Weichen stellen?

Fische stinken vom Kopf Thomas Knüwerher. Auch das Verlagsmanagement muss sich mit digitalen Technologien auseinandersetzen und sie selbst anwenden. Genauso wie Entscheider über die Entwicklungen in der Drucktechnik auf dem Laufenden sein müssen, müssen sie dies auch im Lande des Digitalen. Und das bedeutet eben: Nicht nur bei den Verlagsbranchen-konferenzen anwesend sein, sondern bei Treffs der Internet-Branche wie SXSW, Le Web oder Re-Publica – denn dort erfährt man, was als nächstes kommt.

2) In Ihrem Blog Indiskretion Ehrensache schreiben Sie „Nur online/im Internet sein reicht nicht“, wenn es um die Unternehmenspräsenz im Internet geht. Was machen Unternehmen hier falsch und worauf kommt es eigentlich an? (zum Artikel)

Unternehmen sehen Ihre Homepage als Mischung aus Flugblattwerbung und Visitenkarte. Sie berauschen sich an platten Werbekampagnen. Stattdessen sollten sie sich fragen: Warum sollte ein Verbraucher meine Seite mehr als einmal besuchen? Weiterlesen

Dr. Vera Glas über die datenschutzrechtliche Lage bei der Nutzung von Facebook, Twitter & Co.

Vor kurzem hat das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein angekündigt, mit empfindlichen Strafen von bis zu 50.000 € gegen gewerbliche Datenschutzsünder vorzugehen, wenn deren Aktivitäten im Social Web nicht gesetzeskonform sind. Wie aber genau die gesetzliche Lage bezüglich der Nutzung von Facebook, Twitter und all der anderen Netzwerke ist, wie mit Kunden- und Mitarbeiterdaten in der elektronischen Kommunikation zu verfahren ist und dergleichen mehr – darüber herrscht nicht zuletzt seitens der Gesetzgeber Unklarheit. Das Medium ist jung und Gesetzgebung gerade in Deutschland geprägt von Instanzverwirrung und Langwierigkeit.
Dennoch tummeln sich immer mehr Unternehmen mit teilweise höchst unprofessionellen Auftritten im Web und das Thema Datenschutz ist in der unternehmensseitigen Aufmerksamkeit gesunken. Doch der Vorstoß Schleswig-Holsteins könnte Schule machen und das ist Grund genug, mal nachzufragen: Dr. Vera Glas, Rechtsanwältin bei Lausen Rechtsanwälte in München, hat uns einige Fragen zum Datenschutz beantwortet.

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Wie viel Social Media braucht ein Verlag? 5 Thesen von Karl-Heinz Behrens, Moderator und Mitveranstalter des Rheingauer Verlegerkonvents

Karl-Heinz Behrens

Karl-Heinz Behrens

Das klassische Verlagsmodell, Produkte für Zielgruppen zu entwickeln und in den Markt zu pushen, ist überholt! Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle liegen vermutlich in einer Vielzahl von Kombinationen immer kleinteiligerer und individueller Angebote von Inhalten und Services und der Bedienung ebenso vielfältiger Medienkanäle. Communities und Social Media werden für den Verlag zum Treiber von Produktentwicklung und zum wertvollen Marketing-Tool.

Fünf Thesen zum Thema „Wie viel Social Media braucht ein Verlag?“

These 1: Kunden haben sich grundlegend verändert –  nicht nur in ihrem Nutzungsverhalten, sondern auch in der Erwartungshaltung!
Steigender Medienkonsum, Multitasking, Illoyalität dem Anbieter gegenüber sind die Parameter für die Verlage auf der einen Seite. Der „Kunde 2.0“ ist ein flüchtiges Wesen. Er bevorzugt Informationshäppchen, scheut dauerhafte Bindungen und wählt seine Partner nach der Devise: „Was bringt mir die Kommunikation und wie fühle ich mich dabei?“. Social Media kann den Verlagen dabei helfen, die veränderte Motivlage und Wünsche ihrer Kunden in deren Umfeld zu ergründen und besser zu verstehen. Weiterlesen

Dr. Vera Glas über die datenschutzrechtliche Lage bei der Nutzung von Facebook, Twitter & Co.

Dr. Vera Glas

Vor kurzem hat das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein angekündigt, mit empfindlichen Strafen von bis zu 50.000 € gegen gewerbliche Datenschutzsünder vorzugehen, wenn deren Aktivitäten im Social Web nicht gesetzeskonform sind. Wie aber genau die gesetzliche Lage bezüglich der Nutzung von Facebook, Twitter und all der anderen Netzwerke ist, wie mit Kunden- und Mitarbeiterdaten in der elektronischen

 

Kommunikation zu verfahren ist und dergleichen mehr – darüber herrscht nicht zuletzt seitens der Gesetzgeber Unklarheit. Das Medium ist jung und Gesetzgebung gerade in Deutschland geprägt von Instanzverwirrung und Langwierigkeit. Dennoch tummeln sich immer mehr Unternehmen mit teilweise höchst unprofessionellen Auftritten im Web und das Thema Datenschutz ist in der unternehmensseitigen Aufmerksamkeit gesunken. Doch der Vorstoß Schleswig-Holsteins könnte Schule machen und das ist Grund genug, mal nachzufragen: Dr. Vera Glas, Rechtsanwältin bei Lausen Rechtsanwälte in München, hat uns einige Fragen zum Datenschutz beantwortet. Weiterlesen

Thomas Knüwer über den Nachholbedarf von Verlagen im Netz

Thomas Knüwer, Condé Nast

Thomas Knüwer, früherer „Handelsblatt“-Redakteur ist seit 2009 Unternehmensberater sowie Leiter der Entwicklungsredaktion bei Condé Nast. In einem Interview kritisiert er Entscheider in Verlagen dafür, sich zu wenig mit Entwicklungen in der Internet-Branche auseinanderzusetzen.

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Über richtige Antworten und falsche Fragen: Was ist das Leitmedium des 21. Jahrhundert?

Letzte Woche fragte die Buchakademie auf Facebook ihre Fans, ob “Mobile” das neue Leitmedium für Unternehmen sei. Zugegeben, wir selbst haben diese Frage provoziert und auch zu ihrer Verbreitung beigetragen. Warum dann eine kritische Reflexion über den Sinn dieser Frage? Weiterlesen

15 Minuten Ruhm – Ein ‚Leak‘ ist ein Bedrohungsszenario für jedes Unternehmen

Man muss nicht immer in absoluten Szenarien wie den Wikileaks-Skandal oder die Guttenberg-Affaire Anfang 2011 denken, um zu sehen, dass die öffentliche Meinung erheblichen Einfluss auf den Umsatz von Unternehmen (in B2B und B2C) sowie die Karriere von Menschen haben kann.

In Unternehmen arbeiten Menschen. Unternehmen arbeiten für Menschen. Und Menschen handeln im Kontext von Unternehmen. Dabei passieren Fehler. Werden diese Fehler zum Thema einer öffentlichen Debatte, ist nicht immer sicher, was dabei herauskommt. Die Öffentlichkeit ist kein gerechter Richter und ein wirtschaftlicher Schaden durch eine negative öffentliche Debatte kann erheblich sein.

Vermeiden lassen sich solche Risiken sicherlich nicht. Doch ihre Wirkungen lassen sich mindern. Unternehmen, die sich dieser Risiken bewusst sind, können sich vorbereiten. Dies kann zum Beispiel geschehen, indem sie einen eigenen Kommunikationsweg zur Öffentlichkeit etablieren und sich dort ‚Freunde‘ und ‚Fans‘ erarbeiten. Das hilft nicht nur im unternehmerischen Alltag und sorgt für mehr Umsatz und Gewinn (wie McKinsey jüngst in einer Studie zeigte), sondern hilft auch in einem Worst-Case ein Frühwarn-System zu haben, die Übersicht zu behalten und evtl. sogar die Wogen zu glätten.

Ein positives Beispiel sind einige der Lufthansa-Aktivitäten auf Facebook. Dort wird bei Ausfällen, Vulkanausbrüchen oder größeren Planänderungen schon mal eine Meldung herausgegeben, die wertvolle Informationen für die Passagiere enthält. So findet der im Zweifel sogar wütende Passagier beim Besuch der Facebook-Seite direkt hilfreiche Tipps zur Lösung seiner Probleme.

 

Prof. Tim Bruysten
Ein Kommentar von Tim Bruysten
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Dieses Thema ist Teil des Seminars Praxisworkshop Facebook & Co. in der Corporate Communication, in dem es u. a. um die Chancen und Risiken in der Kommunikation mit Social Web geht.

‚SIPA Munich‘, the international conference for specialized information publishers, presented solutions for the digital business of tomorrow

SIPA Munich 2011This year’s SIPA conference in Munich, which was titled ‚Business-Building Secrets for Specialized Information Publishers‘, was held from 6 to 8 April 2011. It attracted 114 participants and speakers from 13 countries to hear the latest on new technologies, viable (online) business models and marketing strategies in the international specialized information market. Countries like Egypt, South Africa, Australia and Poland were represented in addition to USA and the UK. The conference was organized for the third time by the Akademie der Deutschen Medien (Academy of the German Book Trade) in collaboration with the SIPA (Specialized Information Publishers Association) and VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (publishing house).
‚We have the information they need. We just have to help them find it.‘ This is how Matt Salt, Executive Director of SIPA, aptly summed up the changing role of specialized information providers. Today, a specialized publishing house is a solution provider and, according to Salt, it’s all about ‚lead generation‘ – i.e. generating addresses.

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Die internationale Fachinformationskonferenz ‚SIPA Munich’ zeigte Lösungen für das digitale Geschäft von morgen auf

 

Auf der diesjährigen Konferenz SIPA Munich SIPA Munich 2011„Business-Building Secrets for Specialized Information Publishers” vom 6. bis 8. April 2011 kamen 114 Teilnehmer und Referenten aus 13 Ländern zusammen, um sich bezüglich neuer Technologien, tragfähiger (Online-)Geschäftsmodelle und Marketingstrategien im internationalen Fachinformationsmarkt auf den neuesten Stand zu bringen. Neben USA und UK waren u. a. Ägypten, Südafrika, Australien und Polen vertreten. Die Konferenz wurde zum dritten Mal von der Akademie der Deutschen Medien in Kooperation mit der SIPA (Specialized Information Publishers Association) und der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG veranstaltet.
„We have the information they need. We just have to help them find it”, bringt Matt Salt, Executive Director der SIPA, die veränderte Rolle von Fachinformationsanbietern auf den Punkt. Ein Fachverlag ist heute ein Lösungsanbieter und alles dreht sich, so Salt, um ‚lead generation’ – Adressgenerierung.

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Fragen an Bernhard Kellner zum Thema „PR in Verlagen“

Bernhard Kellner

ADB: Herr Kellner, was ist Ihrer Meinung nach der größte Mythos, der über die PR-Arbeit in Verlagen kursiert?
Bernhard Kellner (BK): Dass PR-Arbeit für Verlage etwas völlig anderes ist als für andere Branchen. Sicher arbeiten wir mit und für das Kulturgut Buch bzw. Verlagscontent – wie es neudeutsch so schön heißt, aber eine strategische PR ist gerade bei kleineren Budgets wie in der Verlagsbranche umso wichtiger.

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