„Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt“ – Nina Fiolka zu PR in Zeiten von Social Media & Co.

Interview mit Nina Fiolka, Moderatorin des PR- und Communications-Managers ADB, der vom 13. bis 16. Mai 2013 in München stattfindet

Fiolka_Nina1) Frau Fiolka, die PR-Arbeit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wo liegen Ihrer Meinung nach Chancen und Herausforderungen, die die Digitalisierung für PRler mit sich bringt?

Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt. Und genau hier liegen Chancen und Aufgaben zugleich. Wichtig ist, dass die Kommunikation nicht isoliert, sondern über alle Plattformen zusammenhängend stattfindet. Dies wiederum setzt eine formatspezifische Aufbereitung der Inhalte voraus: Eine klassische Pressemitteilung wird  anders aufgebaut als eine Website- oder Twitter-Meldung. Weiterlesen

Kommunikation heute: B2P statt B2B und B2C – Interview mit Bernhard Kellner, Langenscheidt

1) Herr Kellner, Sie beschreiben die Kommunikation von heute als „B2P statt B2B und B2C“ – was heißt das? 

 

Ich bin vor etwa zwei Jahren erstmals über den Begriff „B2P – Business to People“ gestolpert. Die Verwendung dieser Begrifflichkeit bringt in meinen Augen auf den Punkt, wie sich das Kommunikationsmanagment in den letzten Jahren verändert hat: Wir teilen unsere Botschaften nicht einzelnen, losgelösten Teilöffentlichkeiten mit, die entweder Endkunde, Geschäftskunde oder Journalist sind. Wir kommunizieren mit Menschen. Heute haben sich diese Grenzen aufgelöst – was Risiko und Chance zugleich ist. Durch die Vielfalt der Kommunikationswege wird beispielsweise der Kunde zum Publizisten – das bekannteste Beispiel sind sicher Amazon-Rezensionen – oder gar Themengeber für Journalisten. Und er erwartet Antworten. Wir leben mehr denn je im Zeitalter des Dialogs und das ist die Herausforderung. Weiterlesen

Fragen an Bernhard Kellner zum Thema „PR in Verlagen“

Bernhard Kellner

ADB: Herr Kellner, was ist Ihrer Meinung nach der größte Mythos, der über die PR-Arbeit in Verlagen kursiert?
Bernhard Kellner (BK): Dass PR-Arbeit für Verlage etwas völlig anderes ist als für andere Branchen. Sicher arbeiten wir mit und für das Kulturgut Buch bzw. Verlagscontent – wie es neudeutsch so schön heißt, aber eine strategische PR ist gerade bei kleineren Budgets wie in der Verlagsbranche umso wichtiger.

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