„Fach- und Special-Interest-Verlage haben ein echtes Pfund: Ihre Experten“ – Interview mit Britta Kroker zu E-Learning

Anlässlich unseres Zertifikatskurses „E-Learning-Projektmanager ADB“ haben wir mit einer der Fachreferentinnen, Britta Kroker (Pink University), ein Interview geführt:

 

1) Sie haben viele Jahre als Verlagsleiterin und Programmverantwortliche für den Campus Verlag gearbeitet. Was hat Sie dazu bewogen, die klassische Verlagsarbeit hinter sich zu lassen und die Pink University zu gründen?

Ich sehe die digitale Medienrevolution als eine große Chance, neue Märkte zu erschließen. Dafür brauchen wir Produkte, die für die digitalen Medien geschaffen sind und den Kunden einen echten Mehrwert bieten.  Mit den Videotrainings der Pink University können die Menschen jetzt das Wissen der besten Experten erfahren, und sie können die Experten gleichzeitig hören, sehen und damit umfassender erleben. Videos passen außerdem sehr gut in unsere schnelle und mobile Welt. Wir setzen auf kleine Lerneinheiten à 10 Minuten, auf flexibles Lernen – dann, wenn man es braucht, und auf die hohe Affinität der Menschen zu allem, was visuell ist. Weiterlesen

“It’s an environment where you are really hearing about global trends in niche publishing”– Ein Hintergrund-Artikel zur internationalen Fachverlagskonferenz SIPA Munich 2012 vom 28.-30.03.2012

Andy McLaughlin

Paywalls have become a huge issue for specialized information companies – for all media companies, really. At SIPA Munich on March 29, Joris van Lierop of the leading Dutch financial newspaper, FD Mediagroep, will tell how they successfully introduced a paywall model in June and show data from the launch.

In addition, van Lierop, who also spent seven years with Wolters Kluwer, will speak about the development of sustainable business models for high quality content. Will people pay for news? In this case, yes they will. Weiterlesen

Ehrhardt F. Heinold zur neuen Akademie-Konferenz „Zukunftsstrategien für Loseblattwerke“

Eine intensive Beschäftigung mit dem Loseblattwerk klingt scheinbar anachronistisch, denn Loseblattwerken wird schon seit Mitte der 90er Jahre ein rasches Ende prophezeit. Die Realität in vielen Fachverlagen sieht jedoch anders aus. Noch immer erscheinen Hunderte solcher Werke, es werden von den meisten LBW-Verlagen auch weiter neue Werke auf den Markt gebracht. Dennoch ist der Trend eindeutig: Bei den meisten Loseblattwerken entwickeln sich die Kennziffern (Abonnements, Haltbarkeit, Cost-per-Order) negativ.  Aus vielen Gesprächen Verlegern und Produktmanagern habe ich die Frage mitgenommen: Welche Strategie ist für welches Werk die richtige? Weiterlesen

‚Zeitschriften werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen‘

Michael Himmelstoß (Verlagsleiter Fachzeitschriften, Carl Hanser Verlag)

Interview mit Michael Himmelstoß (Verlagsleiter Fachzeitschriften, Carl Hanser Verlag), geführt von Ehrhardt F. Heinold (Geschäftsführer, Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung)

Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet, in Kooperation mit Heinold Spiller & Partner, am 9. Dezember 2009 zum ersten Mal das Zukunftsforum Zeitschriften. Wir haben uns dabei bewusst entschlossen, ein für viele Verlage noch immer zentrales Medium in den Mittelpunkt zu stellen. Denn bei aller Begeisterung für Internet und Mobile – sehr viele Verlage erwirtschaften einen

 

wesentlichen Teil ihrer Umsätze und Renditen mit diesem Medium.
Wir haben Michael Himmestoß, Verlagsleiter Fachzeitschriften beim Carl Hanser Verlag und Teilnehmer an einem hochkarätig besetzten Podium, gefragt, wie er die zukünftige Rolle von Zeitschriften einschätzt. Weiterlesen

„Flexibilität und Innovationsfähigkeit erhöhen“ – Ehrhardt F. Heinold über den Verlag 3.0

Ehrhardt F. Heinold

Was verstehen Sie unter dem Verlag 3.0? Was ist dessen Kernkompetenz?

Ehrhardt F. Heinold: Der Verlag 3.0 bietet nicht nur Medien in allen Formen und Formaten, sondern vernetzt sich zudem intensiv mit seinen Kunden. Kernkompetenz des Verlages ist die Erfüllung von Kundenwünschen, erstrangig in den Bereichen Information und Unterhaltung, zunehmend aber auch in Servicebereichen. So bieten

 

juristische Fachverlage neben Fachinformationen zunehmend auch Softwarelösungen für ihre Kunden an. Andere Verlage organisieren Fachcommunities oder Kongresse und positionieren sich so als ‚kommunikatives Zentrum‘ ihrer Zielgruppen.
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Mobile Apps – Dr. Alexander Trommen über das Potenzial von mobilen Applikationen für Verlage

Dr. Alexander Trommen

1. Herr Dr. Trommen, was ist Ihre Lieblings-App und wo liegen für Sie ihre besonderen Qualitäten?
Dr. Alexander Trommen: Meine Lieblingsapp ist natürlich SmartRunner. SmartRunner ist eine App, mit der man seine Outdooraktivitäten in einem Trainingstagebuch aufzeichnen und falls gewünscht veröffentlichen kann. Die Applikation zeigt die verbrauchten Kalorien, Kilometer und Geschwindigkeiten an. Nach dem Sport kann man die zurückgelegte

 

Strecke aus der Applikation in die Community-Website hochladen und als Karten- oder Satellitenbild inklusive Höhenprofil – zum Beispiel wichtig für Mountainbiker – darstellen lassen. Die Webseite bietet außerdem die Möglichkeit, die Strecken automatisch in den eigenen Twitter Account oder das Studi VZ/Mein VZ Profil zu posten. Man trainiert somit nie mehr umsonst oder alleine.

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