Preisstrukturen für E-Books und Buch- Apps im Kinderbereich – Trends im digitalen Marketing und Vertrieb in den USA und Deutschland

Christina Kumpmann, Leitung Programm und Vertrieb digitaler Content, Verlag Friedrich Oetinger

Christina Kumpmann, Verlag Friedrich Oetinger

Fragen an Christina Kumpmann, Referentin auf dem 4. Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien, der am 25. November 2013 im Literaturhaus München stattfindet: „Buch, App, Game – Wie werden Kindermedien transmedial konzipiert und vermarktet?“

 

Frau Kumpmann, digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung als der Print-Bereich. Vermarktungsstrategien sollten deshalb schon bei der Produktentwicklung und -konzeption bedacht werden. Was genau bedeutet das für die Konzeption und Vermarktung von Kindermedien? Können Sie uns hierzu ein Beispiel nennen?

 

Ja, das Erstellen digitaler Produkte im Kinderbuch eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit unseren Inhalten, Geschichten und Figuren zu spielen und sie in ihren Welten aufleben zu lassen. Einmal im Hinblick auf die Produkte selbst, aber auch in Hinblick auf Vermarktungsstrategien und –konzepte. Weiterlesen

„Die Verlagsherstellung muss sich von print- und produktzentrierten Ansätzen lösen“ – Interview mit Ivo Hartz

Ivo HartzVom 30. Juni bis zum 4. Juli 2014 leitet Ivo Hartz (content-press / eScriptum) den Buchakademie-Zertifikatskurs „E-Production-Manager“. Wir haben mit dem Herstellungsexperten vorab über die Herausforderungen der digitalen Produktion gesprochen.

ADB: Herr Hartz, wo liegen aus Ihrer Sicht gegenwärtig die größten Herausforderungen in der Verlagsherstellung?
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Vom Hersteller zum Dienstleister- bzw. Schnittstellenmanager? Kurzinterview mit Heike Praetor zum Intensivkurs „Herstellung kompakt“

Frau Praetor, wo liegen aus Ihrer Sicht gegenwärtig die größten Herausforderungen in der Verlagsherstellung?
Nach meiner Einschätzung liegt die Herausforderung in der Bandbreite der Aufgaben. Wo vor einigen Jahren der Fokus auf dem gedruckten Endprodukt lag, sind inzwischen elektronische Produkte – sei es eBook-PDF, ePub oder App – aus dem Produktspektrum nicht mehr wegzudenken. Und bei allen, die schon länger im Berufsleben stehen, kamen diese Themen im Rahmen der Ausbildung noch nicht vor. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran und es ist keine Selbstverständlichkeit, da auf dem Laufenden zu bleiben.

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„Unschlagbar intensiv und effektiv“ – Ein Kommentar von Ehrhardt F. Heinold zu unserem Zertifikatskurs „Projektmanager E-Publishing“

Was sind die Besonderheiten des Projekt- und Produktmanagements im E-Publishing?
Unser Kurs „Projektmanager E-Publishing“ strebt eigentlich etwas Unmögliches an – er möchte alle relevanten Themen im Bereich E-Publishing vermitteln. Das war von Beginn an der Ansatz und er hat sich voll bewährt. Denn der Kurs spiegelt die Anforderungen und die komplexen Aufgabenstellungen der E-Publishing-Projektmanager wider: Auch sie müssen über ein breites Wissen verfügen, von Geschäftsmodellen über Produktentwicklung, Marketingkonzeption und Technik bis hin zum Projektmanagement.
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Leipziger Buchmesse: Weiterer Diskussionsteilnehmer für „Brauchen Bücher und Autoren noch Verlage?“

Für nachfolgende Podiumsdiskussion wurde mit Jörg Dörnemann ein weiterer Diskutant gewonnen.

Die amerikanische Bestsellerlieferantin Amanda Hocking hat es vorgemacht: Für immer mehr Autoren ist Selfpublishing mittlerweile ein Zauberwort, das ihnen die Türen zum Publikum und zum Erfolg aufstoßen soll. Als Sprungbrett auf die große Bühne kann vor allem das Kindle-Direct-Publishing-Programm von Amazon dienen – und Apple ist inzwischen mit iBooks Author nachgezogen. Die Verheißung: Ohne auf einen Verlag angewiesen zu sein, lassen sich E-Books schnell, unkompliziert und mit höherer Gewinnspanne veröffentlichen als auf bislang branchenüblichen Wegen.

„Brauchen Bücher und Autoren noch Verlage“? Moderiert von buchreport und in Kooperation mit der Akademie der Deutschen Medien veranstaltet, wird diese Frage am Donnerstag, 15. März, von 16 Uhr bis 17 Uhr auf dem Forum leipzig.liest.digital
(Halle 5, Stand B600)
der Leipziger Buchmesse diskutiert. Weiterlesen

„Der E-Book-Markt wird in Deutschland abheben“ – Interview mit Dr. Ulrich Hermann

Neue technologische Entwicklungen und Nutzertrends haben wieder Schwung in den deutschen E-Book-Markt gebracht. Welchen Trend finden Sie besonders spannend? Und warum?

Die Verbreitung des IPad von Apple und das Entstehen einer neuen Tablet-Industrie in unterschiedlichsten Betriebssystemen ist ein erstaunliches Phänomen mit Blick auf die Geschwindigkeit und Größenordnung des neuen Geschäftsfeldes. Das Tablet und sein Userinterface kann als eine weitgehende „Humanisierung“ einer Mensch-Maschine-Schnittstelle verstanden werden, die sich in die Sinneswelt des Menschen weitaus harmonischer eingefügt als das mit Lap Top oder PC im Ansatz möglich war. Bis heute gab es mit Blick auf die Nutzungsformen kein Medium, das dem Vergleich einer natürlichen und im Kindesalter gelernten Haptik eines Printmediums Stand hielt. Ausgestattet mit einer dem Printbuch vergleichbaren Haptik, aber mit fantastischen Vorteilen gegenüber einem Buch, wird sich der Trend, mit dem sich derzeit das Tablet verbreitet, weiter beschleunigen. Zu nennen sind hier etwa die Vernetzung mit weiteren Inhalten, die Nutzung einer gesamten Bibliothek auf einem Device zum Gewicht eines Taschenbuches oder der bequeme ortsungebundene Zugriff auf Millionen von Titeln.

Dr. Ulrich Hermann
Wie können Verlage die zunehmende Komplexität an Endgeräten, Formaten und Kanälen auf dem E-Book-Markt erfolgreich managen? Was raten sie kleineren Verlagen?
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„Wir wollen jedes Buch auch in digitaler Version veröffentlichen“ – Interview mit Oliver Pux, Bastei Entertainment

Hat das E-Book in Deutschland den Durchbruch geschafft? Wie ist Ihre Einschätzung?

Zweifellos ist das E-Book auf dem Vormarsch, es wäre allerdings falsch, von einer erdrutschartigen Verschiebung,  weg vom physischen Buch zu sprechen. Wir werden in den kommenden Jahren auch weiterhin hohe prozentuale Zuwachsquoten im digitalen Bereich verzeichnen können. Wichtig ist jedoch damit einhergehend die zunehmende Verbreitung von Readern, Tablets und Smartphones. Nur so werden digitale Ausgabeformen im Bewusstsein einer breiten Leserschaft „ankommen“.

Oliver Pux
Wohin  geht der Trend bei der E-Produktentwicklung? Wie wird sich das Verhältnis „originär digital“ und „Print für digital adaptiert“ entwickeln? Wie sieht es bei Lübbe diesbezüglich momentan und in der Zukunft aus?
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‚Verlage brauchen standardisierte und deshalb zuverlässige Verfahren‘ – Interview mit Ursula Welsch und Helmut von Berg

Ursula Welsch

Ob als App, E-Book oder Datenbankzugang – Verlagscontent wird heute schneller, situationsbezogener und in unterschiedlichsten, den individuellen Kundenbedürfnissen entsprechenden Formaten nachgefragt. Verlage stehen damit vor der Herausforderung, neue und flexiblere Workflows zu definieren. Ursula Welsch und Helmut von Berg erklären im Interview mit der Akademie die Vorteile von Standard-Workflows in Verlagen. Zusammen gestalten sie vom 5. – 9. September ein Seminar zum Thema ‚Digitaler Workflow in der Verlagsherstellung‘.
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„Gut konzipierte Apps sind zielgruppenspezifische Apps“ – Gespräch mit Steffen Meier und Christian Hoffmeister über die Entwicklung von Apps für iPad, Android Tablet & Co.

Steffen Meier
(Verlagsleiter Online, Verlag Eugen Ulmer)

Christian Hoffmeister
(Geschäfts-führender Gesellschafter, Bulletproof Media)

 

 

 

 

 

 

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‚Die größte Herausforderung liegt in der kundenfreundlichen Aufbereitung des Content‘ – Interview mit Christian Kohl

Christian Kohl

ADB: US-Verleger erwarten, dass in den USA bereits 2014 die Hälfte aller verkaufter Bücher E-Books sein werden. Und auch in Deutschland wird für 2011 ein Durchbruch des E-Book-Geschäfts prognostiziert. Kommt der Durchbruch Ihrer Meinung nach wirklich so schnell?
Christian Kohl: Was die Fachinformation betrifft, sehe ich ganz klar einen schnellen Durchbruch. Vor allem entsteht er durch zunehmend nutzerfreundliche Lesegeräte am Markt, die es ermöglichen, mit guten Angeboten die Kunden zu überzeugen.
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Carel Halff zum Medienvertrieb von morgen

Carel Halff

Der Medienvertrieb verändert sich. Dass das immense Flächenwachstum im Buchhandel zu Ende geht, ist Branchenkonsens. Dass das Pendel in nächster Zeit sogar dramatisch zurückschwingen wird, behauptet der Medienhändler Carel Halff im Interview mit Thomas Wilking, buchreport. Halff (58) ist als Chef von Weltbild im großen Stil im Versandhandel ebenso aktiv wie im stationären Buchhandel über die Weltbild-Beteiligung DBH, der Nr.2 im Markt (u. a. Hugendubel, Weiland, Habel, Weltbild plus).

Bei der 1. Fachkonferenz „Medienvertrieb 3.0“ am 7. Mai in der Akademie der Deutschen Medien ist er Keynote-Sprecher und wird dort seine Thesen zur Entwicklung des Medienvertriebs vertiefen.

 

Wie entwickelt sich der Medienvertrieb?

Halff: Zunächst, die Ausgangslage speziell für den Buchhandel ist gut, besonders angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auch 2009 wurden mehr Bücher an mehr Menschen zu höheren Preisen verkauft. Das leichte Wachstum der Branche wird maßgeblich von der großen Dynamik des Online-Handels getragen, der stetig wächst und der den Anteil des Versandhandels auf inzwischen über 30% des Branchenumsatzes hat wachsen lassen. In der Fünf-Jahres-Perspektive wird sich das fortsetzen: Der Versandhandel legt zu, der stationäre Handel verliert Anteile…

 

Auch weil die digitalen Formate an Bedeutung gewinnen, die für den stationären Handel wenig geeignet sind?

Halff: Der Distanzhandel gewinnt, aber nicht wegen der E-Book-Angebote. Das ist ein großer Medienhype, die tatsächlichen Umsatzperspektiven sind begrenzt.

 

Unternehmen wie Apple drängen in den Medienvertrieb…

Halff: Ich bin ein Fan der Apple-Geräte, habe auch die großartig inszenierte iPad-Präsentation live miterlebt und mich auch gefragt: Was kann das bedeuten? Nach einer kurzen Unsicherheit und vor allem nach eigenem Ausprobieren weiß ich: Für Bücher ist das iPad ungeeignet, zu unhandlich und zu schwer, um damit länger zu lesen, auch nicht blendfrei. Das ist kein Vergnügen. Es wird bildgeprägte Lifestyle-Anwendungen geben, aber für Buchinhalte ist das iPad kein Träger. Und die anderen E-Reader? Naja, die geringen Verkaufszahlen sprechen für sich…

 

Warum werden auch die klassischen Bücher stärker übers Internet bezogen?

Halff: Im Medien- und Buchvertrieb der Zukunft gibt das Internet den Takt vor. Auch in den nächsten Jahren wächst dieser Kanal mit zweistelligen Raten, Weltbild.de wächst aktuell um 30%.

 

Zu Lasten des stationären Handels?

Halff: Ja, denn der Gesamtkuchen wird ja nicht größer. Im gesamten stationären Einzelhandel sinken die Quadratmeter-Umsätze, viele der neu errichteten Einkaufscenter erweisen sich schon nach kurzer Zeit als Flops. Gar nicht auszudenken, dass noch zahlreiche weitere Einkaufscenter und damit Zusatzflächen geplant sind. Auch der Buchhandel ist auf der Welle mitgeschwommen und hat seine Fläche gegen den Trend in den letzten Jahren vermehrt…

 

…da waren Sie nicht ganz unbeteiligt…

Halff: Mag sein, aber Weltbild hat sich auf die Zukunft und den fundamentalen Wandel eingestellt.

 

Was sind die Konsequenzen für die Branche?

Halff: Die zeichnen sich für den Buchhandel heute schon ab. In den kommenden fünf Jahren werden bis zu 40% der Buchflächen im stationären Handel aufgegeben, sei es durch Geschäftsaufgabe oder durch Aufnahme von Nonbook-Sortimenten. Das Zukunftsmodell heißt Multichannel-Handel. Es ist das überlegene Geschäftsmodell im Einzelhandel. Multichannel-Vertrieb ist dann erfolgreich, wenn er nicht auf ein Lippenbekenntnis reduziert wird und ein paar Streuprospekte verteilt werden oder ein Alibi-Webshop mit 3 oder 5% Umsatzanteil nebenher betrieben wird.

 

Die Fragen stellte Thomas Wilking, buchreport.

 

Hier gelangen Sie zur Konferenz Medienvertrieb 3.0: Wie Bücher und E-Medien morgen verkauft werden.

Frau Dr. Steinröder über Mobile Publishing

Dr. Martina Steinröder

Mobile Publishing – ein weites Feld vom E-Book im pdf-Format bis hin zur Anwendung speziell für iPhones oder iPads: Was verstehen Sie genau darunter?
Dr. Martina Steinröder: Mobile Publishing umfasst alle Angebote von Verlagen, die auf mobilen Endgeräten von E-Book-Readern über iPhone und andere Smartphones bis zu iPad, Tablet-PCs und Netbooks genutzt werden können.

 

Die Angebotsmöglichkeiten für Verlage gehen damit weit über das Publizieren von digitalisierten Printwerken hinaus. Zum Mobile Publishing gehören auch multimediale Produkte, Anwendungen, z.B. Apps, mobile Lernumgebungen, mobiler Zugriff auf Datenbanken, Location Based Services und auch mobile Dienstleistungen. Die Chancen für Verlage sind also sehr zahlreich – und Erfolg versprechend.
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Dr. Richard Hahn über Bildrechte, Model Release u. a.

Dr. Richard Hahn

Herr Dr. Hahn, Sie referieren am 12. März in der ADB zum Thema Bildrechte. Die Veranstaltung wird zum ersten Mal als Webinar abgehalten. Welche Vorteile sehen Sie in diesem neuen Format?

Dr. Richard Hahn: Das Format bietet den Teilnehmern die Möglichkeit kurzer konzentrierter Schulungseinheiten am Arbeitsplatz oder auch von zu Hause aus ohne lange Anreise, mit wenig Zeitverlust und mit geringen Kosten. Die Teilnehmer können sich über spezifische Themen informieren und so Wissenslücken füllen.

 

Und warum eignet sich das Thema Bildrechte besonders für ein Webinar?

Dr. Richard Hahn: Der Bereich der Bildrechte lässt sich zunächst einmal gut in eine urheberrechtliche und eine persönlichkeitsrechtliche Komponente aufteilen. Dann gibt es viele abgrenzbare Teilbereiche wie den Fotografenvertrag, Bildportale im Internet, Kunst & Architektur auf Fotos oder eben das Thema Model Release.

 

Was genau bedeutet Model Release?

Dr. Richard Hahn: Unter Model Release versteht man die Einwilligung eines Models, dass die Fotos veröffentlicht werden dürfen. Diese Einwilligung ist keine Selbstverständlichkeit. Das Model kann sehr genau festlegen, wie lange, in welchen Medien und zu welchen Zwecken das Foto verwendet werden darf. Die Frage nach dieser Einwilligung stellt sich dabei nicht nur bei professionellen Models, sondern bei jeder Person, die erkennbar auf einem Foto abgebildet ist: Teilnehmer einer Demonstration, Kinder auf dem Schulhof oder Prominente auf dem roten Teppich.

 

Warum sind Einwilligungserklärungen oft so knifflig?

Dr. Richard Hahn: Stellen Sie sich Fotos einer Benefiz-Veranstaltung vor: Gruppen von Menschen, die sich unterhalten oder die einem Redner lauschen. Manche sind mit ihren Kindern da, hier und da ein Prominenter, mal ein Interviewpartner oder einfach nur der Party-Service im Hintergrund. Von wem braucht man eine Einwilligung? Schriftlich? Was ist mit Minderjährigen? Wie organisiert man das in der Praxis? Darf man die Fotos für Werbung verwenden? Das kann schon knifflig sein.

 

Was sind die größten Fehler, die man gegenwärtig im Bereich Bildrechte machen kann?

Dr. Richard Hahn: Das Internet bietet den Fotografen als Anbietern wie auch den Bildredakteuren als Abnehmern ganz neue Möglichkeiten. In den unzähligen Portalen werden zum Teil qualitativ hochwertige Fotos zum Nulltarif angeboten, oft als „user generated“ oder „open content“. Die Versuchung ist groß, aber die Gefahren sind es auch. Man muss hier einen sehr genauen Blick auf den Anbieter und –  soweit vorhanden – dessen allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen. Das ist mühsam und fällt dem ungeschulten Auge oft schwer.

 

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren das Urheberrecht mehrfach reformiert. Welchen Einfluss hat das im Bereich Foto- und Bildrechte? Über welche Änderungen sollten Mitarbeiter von Verlags- und Medienunternehmen unbedingt Bescheid wissen?

Dr. Richard Hahn: Die Reformen haben Auswirkungen vor allem auf die Vertragsgestaltung mit Urhebern, also zum Beispiel mit Fotografen. Auch der Anspruch des Urhebers auf eine „angemessene Vergütung“ sollte den Praktikern bekannt sein. Schließlich ist es vor allem die Rechtsprechung, die immer wieder für Aufregung sorgt.

 

Viele Verlage produzieren Bücher, Zeitschriften o. ä., die bereits als Printformate erschienen sind, jetzt auch als E-Books. Was gilt es bei der Digitalisierung der in den Print-Produkten enthaltenen Abbildungen besonders zu beachten?

Dr. Richard Hahn: Man muss im Einzelfall prüfen, ob der Verlag das erforderliche Nutzungsrecht hierzu hat, nämlich das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung.  Rechtlich verbirgt sich dahinter auch der Themenkomplex der „unbekannten Nutzungsart“. Ein weites Feld.

Hier gelangen Sie zum WEBINAR ‚Bildrechte: Recht am eigenen Bild – Das Model Release‘.