Welche Aufgaben kommen bei der Erstellung, Aufbereitung und Verbreitung im Fachbuch auf Verlage zu?

Interview mit Katja Splichal, Leitung Lernmanagement Systeme, Eugen Ulmer Verlag, anlässlich unserer 1. Exklusiv-Tagung Fachbuch: Fachbuch, E-Book, Online-Portal – Wie Fachverlage sich als Lösungsanbieter neu erfinden am 27. März 2014 im Literaturhaus München

Katja Splichal, Eugen Ulmer Verlag

Katja Splichal, Eugen Ulmer Verlag

Die E-Book-Konjunktur scheint am Fachbuch bisher ziemlich spurlos vorübergegangen zu sein. Täuscht der Eindruck?

Katja Splichal: Ich glaube, das ist nicht nur ein Eindruck. Die eBook-Konjunktur geht am Fachbuch tatsächlich vorüber – das hält aber längst nicht alle davon ab, digital Umsätze zu machen. Gerade im Fachbuch mussten, gewissermaßen erzwungen von institutionalisierten Märkten und nicht-linearen didaktischen Konzepten, schon vor zehn, 15 Jahren alternative Geschäftsmodelle entwickelt werden. Dennoch weichen bei vielen Verlagen die erwirtschafteten Umsätze von den Erwartungen ab – in die unliebsame Richtung. Das eBook zum Fachbuch macht in vielen Fällen zudem keinen großen Sinn, weil eine Konvertierung in Richtung html, also optimiert für mobile Endgeräte, oft schwer bis unmöglich ist. Da fällt viel Umsatzpotenzial weg oder müsste sehr risikoreich erschlossen werden.

Weiterlesen

Das digitale Geschäftsmodell – Ein Beitrag von Christian Hoffmeister, Bulletproof Media

Christian Hoffmeister, Bulletproof Media

Am 20. Januar startet erneut das Zertifikatsprogramm „Führungsaufgaben in Verlagen“ – in diesem Jahr mit einer stärkeren Fokusierung auf die Bereiche E-Publishing und digitale Geschäftsmodelle. Anlass für uns, Ihnen einen Artikel von Christian Hoffmeister, Leiter des Zertifikatsprogramms und geschäftsführender Gesellschafter, Bulletproof Media, zu seinem Buch „Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen“ bereitzustellen.

 

Viele Suchen danach – und manche, so glauben die, die danach suchen, haben es bereits gefunden: DAS DIGITALE GESCHÄFTSMODELL.

 

Aber was ist das eigentlich ganz genau: ein digitales Geschäftsmodell? Obwohl wir den Begriff andauernd verwenden, ist es gar nicht so einfach diesen zu präzisieren und besonders daraus konkrete Handlungsempfehlungen für das eigene Geschäft abzuleiten. Dies liegt auch daran, dass das Internet als Basistechnologie und die Digitalisierung heute immer mehr Bereich erfassen. Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert und damit wird es möglich, immer mehr Daten über das Internet zu transportieren.

Weiterlesen

Service-Anbieter statt Web-Plattform – Chefkoch.de als „rundumversorgendes Ökosystem“

Robert Franken, Pixelhouse

Interview mit Robert Franken, Geschäftsführer von Pixelhouse (Chefkoch.de). Er ist Referent der 1. Strategiekonferenz Business Innovation „Das Neue und seine Feinde – Wie Publisher neue Geschäftsfelder erschließen können“.

 

Was macht die Online Community Chefkoch.de zu einem rundumversorgenden Ökosystem? Für wen kann sich der Schritt hin zum Business Modell „Onlineplattform“ und „interaktive Community“ lohnen, und wie können ihn Verlage meistern?

Grundvoraussetzung für den Erfolg von Chefkoch.de ist: absoluter Fokus auf den Nutzer-Bedarf, d. h. Ausweitung unseres Angebots auf alle Zugangswege, Devices und Erwartungsräume. Wir verstehen uns weniger als Web-Plattform als als Service-Anbieter. Ein Ökosystem zu werden ist unser Ziel. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bedürfnisse unserer Nutzerinnen und Nutzer nach Information, Kommunikation und Inspiration im Kontext Food. Weiterlesen

„In time“ und „in mood“: Die richtige Botschaft zur richtigen Zeit

Christian C. Rätsch, inzwischen selbstständig als Kommunikationsberater, war knapp 10 Jahre für die Deutsche Telekom tätig, zuletzt als Bereichleiter Marketing KMU – Geschäftskundenmarkt. Heute gibt er im Interview mit der Akademie schon einmal einen Vorgeschmack auf seinen Fachvortrag beim diesjährigen Corporate Publishing-Gipfel „Print, Web, App – What’s next? Neue Entwicklungen in Corporate Media und Content Marketing“ am 25. Oktober 2013:

1) Herr Rätsch, was sind aus Ihrer Sicht die bedeutsamsten Digitaltrends in 2014?

Weiterlesen

‚Verlage brauchen standardisierte und deshalb zuverlässige Verfahren‘ – Interview mit Ursula Welsch und Helmut von Berg

Ursula Welsch

Ob als App, E-Book oder Datenbankzugang – Verlagscontent wird heute schneller, situationsbezogener und in unterschiedlichsten, den individuellen Kundenbedürfnissen entsprechenden Formaten nachgefragt. Verlage stehen damit vor der Herausforderung, neue und flexiblere Workflows zu definieren. Ursula Welsch und Helmut von Berg erklären im Interview mit der Akademie die Vorteile von Standard-Workflows in Verlagen. Zusammen gestalten sie vom 5. – 9. September ein Seminar zum Thema ‚Digitaler Workflow in der Verlagsherstellung‘.
Weiterlesen

Über richtige Antworten und falsche Fragen: Was ist das Leitmedium des 21. Jahrhundert?

Letzte Woche fragte die Buchakademie auf Facebook ihre Fans, ob “Mobile” das neue Leitmedium für Unternehmen sei. Zugegeben, wir selbst haben diese Frage provoziert und auch zu ihrer Verbreitung beigetragen. Warum dann eine kritische Reflexion über den Sinn dieser Frage? Weiterlesen