Preisstrukturen für E-Books und Buch- Apps im Kinderbereich – Trends im digitalen Marketing und Vertrieb in den USA und Deutschland

Christina Kumpmann, Leitung Programm und Vertrieb digitaler Content, Verlag Friedrich Oetinger

Christina Kumpmann, Verlag Friedrich Oetinger

Fragen an Christina Kumpmann, Referentin auf dem 4. Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien, der am 25. November 2013 im Literaturhaus München stattfindet: „Buch, App, Game – Wie werden Kindermedien transmedial konzipiert und vermarktet?“

 

Frau Kumpmann, digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung als der Print-Bereich. Vermarktungsstrategien sollten deshalb schon bei der Produktentwicklung und -konzeption bedacht werden. Was genau bedeutet das für die Konzeption und Vermarktung von Kindermedien? Können Sie uns hierzu ein Beispiel nennen?

 

Ja, das Erstellen digitaler Produkte im Kinderbuch eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit unseren Inhalten, Geschichten und Figuren zu spielen und sie in ihren Welten aufleben zu lassen. Einmal im Hinblick auf die Produkte selbst, aber auch in Hinblick auf Vermarktungsstrategien und –konzepte. Weiterlesen

Vom Hersteller zum Dienstleister- bzw. Schnittstellenmanager? Kurzinterview mit Heike Praetor zum Intensivkurs „Herstellung kompakt“

Frau Praetor, wo liegen aus Ihrer Sicht gegenwärtig die größten Herausforderungen in der Verlagsherstellung?
Nach meiner Einschätzung liegt die Herausforderung in der Bandbreite der Aufgaben. Wo vor einigen Jahren der Fokus auf dem gedruckten Endprodukt lag, sind inzwischen elektronische Produkte – sei es eBook-PDF, ePub oder App – aus dem Produktspektrum nicht mehr wegzudenken. Und bei allen, die schon länger im Berufsleben stehen, kamen diese Themen im Rahmen der Ausbildung noch nicht vor. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran und es ist keine Selbstverständlichkeit, da auf dem Laufenden zu bleiben.

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App-Erstellung mit Adobe InDesign – Interview mit Michael Kokoscha

InDesign ist als DTP-Programm zur Erstellung von Printmedien bekannt. Wie kommt es, dass man mit dem Programm auch Apps produzieren kann?
Adobe selbst und einige andere Anbieter liefern Plug-Ins für InDesign, mit denen man Single- (einzelne Titel) oder Kiosk-Apps (Buchladen, Zeitschriften mit mehreren Ausgaben) für verschiedene Plattformen produzieren kann. Da InDesign nicht nur das Erstellen von Print-Layouts, sondern auch die Einbindung von multimedialem Content beherrscht, bringt das Programm selbst bereits die wichtigsten Grundlagen mit.

 

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Thomas Knüwer über den Nachholbedarf von Verlagen im Netz

Thomas Knüwer, Condé Nast

Thomas Knüwer, früherer „Handelsblatt“-Redakteur ist seit 2009 Unternehmensberater sowie Leiter der Entwicklungsredaktion bei Condé Nast. In einem Interview kritisiert er Entscheider in Verlagen dafür, sich zu wenig mit Entwicklungen in der Internet-Branche auseinanderzusetzen.

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‚Verlage brauchen standardisierte und deshalb zuverlässige Verfahren‘ – Interview mit Ursula Welsch und Helmut von Berg

Ursula Welsch

Ob als App, E-Book oder Datenbankzugang – Verlagscontent wird heute schneller, situationsbezogener und in unterschiedlichsten, den individuellen Kundenbedürfnissen entsprechenden Formaten nachgefragt. Verlage stehen damit vor der Herausforderung, neue und flexiblere Workflows zu definieren. Ursula Welsch und Helmut von Berg erklären im Interview mit der Akademie die Vorteile von Standard-Workflows in Verlagen. Zusammen gestalten sie vom 5. – 9. September ein Seminar zum Thema ‚Digitaler Workflow in der Verlagsherstellung‘.
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Frau Dr. Steinröder über Mobile Publishing

Dr. Martina Steinröder

Mobile Publishing – ein weites Feld vom E-Book im pdf-Format bis hin zur Anwendung speziell für iPhones oder iPads: Was verstehen Sie genau darunter?
Dr. Martina Steinröder: Mobile Publishing umfasst alle Angebote von Verlagen, die auf mobilen Endgeräten von E-Book-Readern über iPhone und andere Smartphones bis zu iPad, Tablet-PCs und Netbooks genutzt werden können.

 

Die Angebotsmöglichkeiten für Verlage gehen damit weit über das Publizieren von digitalisierten Printwerken hinaus. Zum Mobile Publishing gehören auch multimediale Produkte, Anwendungen, z.B. Apps, mobile Lernumgebungen, mobiler Zugriff auf Datenbanken, Location Based Services und auch mobile Dienstleistungen. Die Chancen für Verlage sind also sehr zahlreich – und Erfolg versprechend.
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