Rückblick: Best of Social Media-Konferenz 2011

Im November fand unsere erste Social Media-Konferenz statt. Da Twitter ja leider die Tweets und Suchanfragen (in diesem Fall #smk11) immer sehr schnell wieder löscht, hier eine kleine Zitatesammlung:

Axel Dammler, iconkids&youth

Axel Dammler

Axel Dammler

  • „In den sozialen Netzwerken sind junge Menschen ehrlich zueinander. Was sie dort machen, ist authentisch. Sie reagieren damit auf unsere Lebenswelt, in der vieles (z.B. in den Medien) nicht mehr authentisch ist.“
  • „Soziale Netzwerke sind ein brilliantes Kommunikationsmedium für Verlage und Unternehmen, wenn man es schafft, in diesen viralen Flow reinzukommen, wenn man es schafft, kommuniziert zu werden (durch Weiterempfehlungen).“
  • „Pure Information interessiert niemanden. Was im Internet zählt, ist nur der Nutzen.“


    Gregor Vogelsang, Burda Magazine Holding und Burda Creative Group

Gregor Vogelsang

Gregor Vogelsang

  • “Social Media stellt das Weltbild der Journalisten auf den Kopf.”
  • „Das ist alles erst der Anfang.“
  • „Wir als Journalisten müssen uns an der „user journey“ orientieren. Dem Nutzer ist es egal, ob wir vor ihm, neben ihm oder hinter ihm stehen. Er geht einfach weiter. Und wir müssen sehen, dass wir mit ihm mithalten.“
  • In diesem Sinne: „Nicht in den Tag hineinleben, sondern über den Tag hinaus.“
  • „Journalisten müssen von Sendern zu Empfängern werden und das, was Social Media anbietet, nutzen, um das Thema Qualitätsjournalismus nicht zu gefährden, sondern zu optimieren.“


Thomas Knüwer, Condé Nast

  • „Inhalte müssen interessant sein, dann akzeptieren Verbraucher
    Thomas Knüwer

    Thomas Knüwer

    auch eine Marke als Absender.“

  • „Für die Jugend sind die Endgeräte selbstverständlich, was fasziniert, sind die Ausdrucksmöglichkeiten, die sie bieten.“


Angela Rittig, Xing

Angela Rittig

Angela Rittig / Aristoteles

  • „Bei Facebook zeigen Sie, was Ihnen Spaß macht, bei Xing zeigen Sie, was Sie können.“
  • „Schon Aristoteles sagte, dass wahre Erkenntnis nur im Austausch gewonnen werden kann.“
  • „Jeder kann heute jederzeit eine Öffentlichkeit herstellen.“
  • „Jede Mikroöffentlichkeit kann heute mit einem Klick zur Makroöffentlichkeit werden.“


Marco Junk, Verlag C.H. Beck

  • Über verlagseigene Fachcommunities: „Welche Motivation hat Ihre Zielgruppe, sich zu vernetzen und auszutauschen? Diese Frage kann nur der Verlag selbst beantworten, indem er entweder eine vorhandene Motivation nutzt, oder dem Krokodil ein Stück Fleisch hinwirft, das es vorher nicht hatte.“
  • „Auch die C.H. Beck-Community ist kein Selbstläufer.“
  • „Rang oder Reichweite: Wenn Sie beides nicht bieten, brauchen Sie keine Community.“
  • Konzeption einer Community: „Bieten Sie nicht mehr als den Standard an Netzwerkfunktionen, sonst überfordern Sie den Nutzer.“
  • Beitritt zu einer Community durch Freischalten/Registrierung:
  • „Schaffen Sie eine künstliche Verknappung und die Leute stehen Schlange.“
  • Gruppen in Communities: „Fachgruppen funktionieren nach dem Prinzip des Dieselmotors: So lange die Anzahl Mitglieder pro Gruppe verdichten, bis diese von selbst zündet.“
  • Zur Gruppenmoderation: „Der Verlagscontent als Diskussionsgrundlage ist effektiver als jeder Moderator.“
  • „Leute suchen Köpfe nicht über Themen, sondern direkt über die Namen.“


    Prof. Tim Bruysten, richtwert

  • „Ich verstehe Social Media nicht als Facebook, Social Media sind nicht bloß ein Tool, sondern etwas, das mit unserer Gesellschaft fest verschmolzen ist.“
  • Social Products – Prof. Tim Bruysten zitiert John Hayes, CMO von American Express:
  • „Wer sich auf den Kunden einlässt, mit ihm kommuniziert und ihn einbindet, der wird die größte Innovation hervorbringen.“
  • „Der Social Graph eines Buches ist das Netzwerk seines Lesers.“
  • „Social Media draußen muss
    Prof. Tim Bruysten

    Prof. Tim Bruysten

    auch Social Media im Unternehmen sein.“

  • „Sie brauchen keine Angst vor einer Facebook-Seite zu haben, weil Sie die Kontrolle verlieren. Sie haben bereits die Kontrolle verloren.“
  • „Lassen Sie sich darauf ein, Komplexität bringt Sie nicht um. (Nichtstun aber wohl.)“
  • „Die Digitalisierung schafft eine Gesellschaft, in der es keinen Nutzen für Verlage (als Mittelsmänner) gibt. Diese müssen den Nutzen selbst schaffen.“
  • „Der Fachbuchladen bietet, was Amazon niemals bieten kann, nämlich Kompetenz.“
  • „Fragen Sie Ihre Kunden, worauf diese Bock haben (und nicht Ihre Marketingabteilung).“
  • „Sie können nicht nicht Social Media haben. Auch wenn Sie dort nicht vertreten sind – Sie haben es doch.“


    Die Zitate sammelte Franziska Körner


 

 



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