Die internationale Fachinformationskonferenz ‚SIPA Munich’ zeigte Lösungen für das digitale Geschäft von morgen auf

 

Auf der diesjährigen Konferenz SIPA Munich SIPA Munich 2011„Business-Building Secrets for Specialized Information Publishers” vom 6. bis 8. April 2011 kamen 114 Teilnehmer und Referenten aus 13 Ländern zusammen, um sich bezüglich neuer Technologien, tragfähiger (Online-)Geschäftsmodelle und Marketingstrategien im internationalen Fachinformationsmarkt auf den neuesten Stand zu bringen. Neben USA und UK waren u. a. Ägypten, Südafrika, Australien und Polen vertreten. Die Konferenz wurde zum dritten Mal von der Akademie der Deutschen Medien in Kooperation mit der SIPA (Specialized Information Publishers Association) und der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG veranstaltet.
„We have the information they need. We just have to help them find it”, bringt Matt Salt, Executive Director der SIPA, die veränderte Rolle von Fachinformationsanbietern auf den Punkt. Ein Fachverlag ist heute ein Lösungsanbieter und alles dreht sich, so Salt, um ‚lead generation’ – Adressgenerierung.

 

Der Weg zum Online Multimedia Powerhouse

Richard LondesboroughRichard Londesborough, Managing Director von Business Monitor International UK, beschrieb in seinem Vortrag den Weg seines Verlagshauses von der ‚Print Media Compa-ny’ hin zum ‚Online Multimedia Powerhouse’: Wichtig sei, alle Produkte/Services mit „upgrade options“ auszustatten, die Produktentwicklung voranzutreiben, auf konstruktive Kritik von Kunden und potenziellen Neukunden zu reagieren. Und digitalisierte Inhalte bieten häufig die Chance zur Internationalisierung – vor allem im Hinblick auf die Emerging Markets. „Multiformat your products“ empfahl er den Konferenzteilnehmern ebenfalls. Doch wie werden diese Produkte gefunden?
Tipps für die Suchmaschinen-Optimierung gab Ale Agostini, Managing Director von Bruce Clay Europe: Ale AgostiniAuf die eigene Homepage Videos und Bilder integrieren, ‚instant preview’ von Google – das Vorschaufenster des jeweiligen Suchergebnisses – nutzen und daher Flash auf der Startseite vermeiden. Um Social Media einzubinden, mindestens einen Like-Button und ein Share-Symbol auf der Startseite der Homepage einbinden.

 

Fachinformation vermarkten, wo der Kunde ist

Diskussionsstoff bot die Frage, mit welchen Strategien und auf welchen Wegen Fachverlage ihre Inhalte heute erfolgreich vermarkten können. „We need to be in all channels where our customers are“, appellierte Andrew Palmer, Director of E-Commerce-Marketing, Cabot Heritage Corporation, USA, an die Teilnehmer. Insbesondere die Bedeutung von Social Media-Plattformen könne man kaum überschätzen: „If you are not there, you don’t exist“. Dass bei der Vermarktung von Fachinhalten insbesondere in Südafrika und in Emerging Markets auch die mobilen Kanäle Annabel Koffmannimmer wichtiger werden, betonte Annabel Koffmann von Fleet Street Publications, Südafrika. Unter Berücksichtigung der Spezifika des südafrikanischen Marktes zeigte sie eindrücklich, wie sich zum Beispiel mit SMS-Kampagnen die Reichweiten von Verlagsportalen steigern lassen.

Die SIPA Munich 2011 lieferte zahlreiche Ideen und Optionen, wie der Wandel im Fachinformationsmarkt zukunftsträchtig gestaltet werden kann. „There are really ways for us to go!“ so Moderator Andy McLaughlin am Ende der drei Tage beschwingt, „walking away from this conference and feeling quite energized“.

 

Tweets von der Konferenz gibt es bei Twitter unter #sipamuc, Bilder auf facebook:
Publishing Academy Munich oder
Buchakademie
Weitere Informationen zum Programm und den Referenten der Konferenz finden Sie hier.

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