Preisstrukturen für E-Books und Buch- Apps im Kinderbereich – Trends im digitalen Marketing und Vertrieb in den USA und Deutschland

Christina Kumpmann, Leitung Programm und Vertrieb digitaler Content, Verlag Friedrich Oetinger

Christina Kumpmann, Verlag Friedrich Oetinger

Fragen an Christina Kumpmann, Referentin auf dem 4. Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien, der am 25. November 2013 im Literaturhaus München stattfindet: „Buch, App, Game – Wie werden Kindermedien transmedial konzipiert und vermarktet?“

 

Frau Kumpmann, digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung als der Print-Bereich. Vermarktungsstrategien sollten deshalb schon bei der Produktentwicklung und -konzeption bedacht werden. Was genau bedeutet das für die Konzeption und Vermarktung von Kindermedien? Können Sie uns hierzu ein Beispiel nennen?

 

Ja, das Erstellen digitaler Produkte im Kinderbuch eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit unseren Inhalten, Geschichten und Figuren zu spielen und sie in ihren Welten aufleben zu lassen. Einmal im Hinblick auf die Produkte selbst, aber auch in Hinblick auf Vermarktungsstrategien und –konzepte. Weiterlesen

Service-Anbieter statt Web-Plattform – Chefkoch.de als „rundumversorgendes Ökosystem“

Robert Franken, Pixelhouse

Interview mit Robert Franken, Geschäftsführer von Pixelhouse (Chefkoch.de). Er ist Referent der 1. Strategiekonferenz Business Innovation „Das Neue und seine Feinde – Wie Publisher neue Geschäftsfelder erschließen können“.

 

Was macht die Online Community Chefkoch.de zu einem rundumversorgenden Ökosystem? Für wen kann sich der Schritt hin zum Business Modell „Onlineplattform“ und „interaktive Community“ lohnen, und wie können ihn Verlage meistern?

Grundvoraussetzung für den Erfolg von Chefkoch.de ist: absoluter Fokus auf den Nutzer-Bedarf, d. h. Ausweitung unseres Angebots auf alle Zugangswege, Devices und Erwartungsräume. Wir verstehen uns weniger als Web-Plattform als als Service-Anbieter. Ein Ökosystem zu werden ist unser Ziel. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bedürfnisse unserer Nutzerinnen und Nutzer nach Information, Kommunikation und Inspiration im Kontext Food. Weiterlesen

„I think that publishers and media organisations are sitting on untapped goldmines of information“, says Tom Betts, Financial Times UK

Anlässlich unserer 5. Paid Content-Konferenz: Wenn der Kunde gerne zahlt…Mehr Zahlungsbereitschaft für Digital Content am 17.09. haben wir Tom Betts, Head of Web Analytics, zur Paid-Content-Strategie der Financial Times UK interviewt.

 

1. What does paid content mean to the FT and why is it important?

 

The FT is successfully complementing and reinforcing the traditional ‘bBetts,Tom_130806ig engines’ of print advertising and circulation revenue with new digital channels and sales of content. Measuring the health of our brand and business against our print and digital audience, we find our business more resilient, sustainable and increasingly profitable. This also means we have the resources and confidence to invest in our award-winning content and journalism, ensuring that the FT will stay the must-read source for global business news and commentary for its global audience. Weiterlesen

„In time“ und „in mood“: Die richtige Botschaft zur richtigen Zeit

Christian C. Rätsch, inzwischen selbstständig als Kommunikationsberater, war knapp 10 Jahre für die Deutsche Telekom tätig, zuletzt als Bereichleiter Marketing KMU – Geschäftskundenmarkt. Heute gibt er im Interview mit der Akademie schon einmal einen Vorgeschmack auf seinen Fachvortrag beim diesjährigen Corporate Publishing-Gipfel „Print, Web, App – What’s next? Neue Entwicklungen in Corporate Media und Content Marketing“ am 25. Oktober 2013:

1) Herr Rätsch, was sind aus Ihrer Sicht die bedeutsamsten Digitaltrends in 2014?

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Lorenz Maucher, welche Fehler sollte man im Direktmarketing niemals machen?

Lorenz Maucher, seit 2001 als Marketingleiter für Haufe-Lexware tätig und in dieser Funktion verantwortlich für das Direkt- und Onlinemarketing in den Zielgruppen Juristen, Immobilienwirtschaft und Non-Profit, ist einer von fünf hochkarätigen Referenten des Zertifikatsseminars „Direktmarketing-Manager ADB“, das vom 2.-5.9.2013 in München stattfindet.

Lorenz Maucher

In einem Kurzinterview haben wir ihn gefragt, was die wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Direktmarketing sind:

 

Herr Maucher, bei vielen Zielgruppen hat sich eine gewisse Werbemüdigkeit eingestellt: Popups werden weggeklickt, Online-Newsletter ungelesen in den Papierkorb verschoben. Wie können Verlage dem mit professionellem Direktmarketing entgegenwirken?

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Impressumspflicht auf Facebook & Co.?

Besteht eine Impressumspflicht auf Facebook? Während diese Frage für die eigene Verlagswebseite seit Jahren klar mit JA zu beantworten ist, so ist dies für Social Media Plattformen wie Facebook bislang ungeklärt gewesen. Bislang, denn einige diesbezügliche aktuelle Urteile wirbeln nun gehörig Staub auf. Als Dozent für die Akademie der Deutschen Medien führte Daniel Gremm, anlässlich des Seminars Social Media Manager (ADB) vom 4. bis 6.9.2013 in Berlin, ein Interview mit IT-Rechtsanwältin Anna Kastner.

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„You don’t own your brand“ – Interview mit Dr. Ansgar Mayer von Computer Bild Digital

Dr. Ansgar Mayer (COMPUTER BILD) ist Referent auf der 3. Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München. Wir haben im Vorfeld der Konferenz mit dem Chief Product Officer (CPO) gesprochen.Mayer,-Ansgar_2013

Herr Dr. Mayer, wie lange wird Social Media von der Marke Computer Bild schon genutzt und was ist Ihr wichtigstes Learning?

Mayer: Wir haben mit COMPUTER BILD schon vor dem Facebook-Hype wichtige Community-Erfahrung durch unser Forum gesammelt. Sowohl im Gaming- als auch im Ratgeber-Segment gab es immer überdurchschnittlichen Bedarf an Austausch und Diskussion. Seit mehreren Jahren verlängern wir nun diese Debatten auch auf den Plattformen Facebook, Twitter und Youtube. Wichtigstes Learning: Die Nutzer sind sehr kritisch – insbesondere bei Produktbewertungen. Aber für uns sind Social Media ein unverzichtbarer Feedback-Kanal und ausgesprochen kritische User, die wirklich inhaltlich interessiert sind, laden wir auch schon mal zum persönlichen Gespräch ein, um noch mehr von ihnen zu erfahren. Ohnehin bauen wir stetig die Möglichkeiten zur Interaktion auf allen unseren Plattformen weiter aus. Weiterlesen

„Nirgends lassen sich Dinge so exakt messen wie im Internet. Das gilt auch für Social-Media-Maßnahmen, man muss nur die richtigen Tools einsetzen.“ – Interview mit Steffen Meier

Steffen Meier, Leitung Verlagsbereich Online beim Verlag Eugen Ulmer, ist Moderator der Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München

 

Meier, Steffen_profilfoto1) Herr Meier, was sind in Ihren Augen die Top-Trends im Bereich Social Media – und was bedeuten sie für Verlage?

Momentan sehe ich drei Schwerpunkte: Big Data, Markenführung und Storytelling sowie das Thema Social Enterprise.

Big Data ist als Buzzword schon arg strapaziert, ändert aber nichts daran, dass Unternehmen sich fragen müssen, was sie denn mit all diesen Erkenntnissen aus ihren Aktivitäten, aber auch mit den Daten über und von ihren Nutzern anfangen können. Das hängt auch stark mit dem Thema Ziele und Return on Invest zusammen, gibt dem guten alten Unwort CRM gerade für Verlage einen neuen Sinn. Das Wissen über unsere Kunden wird zukünftig entscheidend sein. Weiterlesen

„Mit Data Mining erhöhen wir die Vertriebseffizienz und die Nachhaltigkeit unserer Kundenbeziehungen.“ – Interview mit Werner Pehland, WEKA Media

Interview mit Werner Pehland (Geschäftsführer, WEKA Media), Referent auf der Konferenz Verlag 3.0 „New Marketing, Big Data, Innovative Media – Wie das digitale Marketing das Publishing Business verändert“ am 4. Juli in München

 

Wir freuen uns, Sie als Referent unserer Konferenz Verlag 3.0 begrüßen zu dürfen. Digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung. Vermarktungsstrategien sollten hier schon bei der Produktentwicklung mit bedacht und konzipiert werden, so der oft gehörte Ratschlag von Digitalexperten. Sehen Sie dies auch so und wie lässt sich dies im Verlag bewerkstelligen?

Pehland_WernerGrundsätzlich gilt natürlich für alle Produkte, dass die Vermarktung in der Produktentwicklung mit konzipiert werden muss. Mit digitalen Produkten betreten jedoch viele Verlage immer noch Neuland, so dass die Herausforderung hier besonders hoch ist. Dies umso mehr, da die gewohnten Vertriebswege wie der Buchhandel und das klassische Mailing vielfach nicht mehr ausreichen, um diese Produkte zu vermarkten. Lassen Sie mich hier ein Beispiel nennen: Weiterlesen

„Die Verlagsherstellung muss sich von print- und produktzentrierten Ansätzen lösen“ – Interview mit Ivo Hartz

Ivo HartzVom 30. Juni bis zum 4. Juli 2014 leitet Ivo Hartz (content-press / eScriptum) den Buchakademie-Zertifikatskurs „E-Production-Manager“. Wir haben mit dem Herstellungsexperten vorab über die Herausforderungen der digitalen Produktion gesprochen.

ADB: Herr Hartz, wo liegen aus Ihrer Sicht gegenwärtig die größten Herausforderungen in der Verlagsherstellung?
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„Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt“ – Nina Fiolka zu PR in Zeiten von Social Media & Co.

Interview mit Nina Fiolka, Moderatorin des PR- und Communications-Managers ADB, der vom 13. bis 16. Mai 2013 in München stattfindet

Fiolka_Nina1) Frau Fiolka, die PR-Arbeit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wo liegen Ihrer Meinung nach Chancen und Herausforderungen, die die Digitalisierung für PRler mit sich bringt?

Die Kommunikationsplattformen haben sich explosionsartig vermehrt. Und genau hier liegen Chancen und Aufgaben zugleich. Wichtig ist, dass die Kommunikation nicht isoliert, sondern über alle Plattformen zusammenhängend stattfindet. Dies wiederum setzt eine formatspezifische Aufbereitung der Inhalte voraus: Eine klassische Pressemitteilung wird  anders aufgebaut als eine Website- oder Twitter-Meldung. Weiterlesen

„Im Bereich der Anzeigen für mobile Endgeräte gibt es noch sehr viel Entwicklungsbedarf“ – Dr. Alfons Schräder im Interview

Fragen an Dr. Alfons Schräder, Referent auf der 5. Mobile-Publishing-Konferenz „Tablet Publishing, Cloud Reading und Augmented Reality – Kundennahe Business- und Produktkonzepte für Mobile Content” am 13. Mai 2013

 

 1) Herr Dr. Schräder, auf der Mobile-Publishing-Konferenz der Akademie sprechen Sie über Geschäftsmodelle für mobile Angebote. Wie sehen Abo-Modelle der Zukunft aus?

Schraeder_Alfons

Dr. Alfons Schräder

Es ist für die Zukunft eines hochwertigen Journalismus wichtig, dass wir auf die Bereitschaft der Leser setzen, für guten Content etwas zu bezahlen – so wie es sich in vielen Teilen des Printgeschäftes etabliert hat. Eine hundertprozentige Abhängigkeit von Werbeerlösen und eCommerce schadet auf Dauer dem Qualitätsjournalismus, da er die redaktionelle Unabhängigkeit gefährdet. Weiterlesen

„Fach- und Special-Interest-Verlage haben ein echtes Pfund: Ihre Experten“ – Interview mit Britta Kroker zu E-Learning

Anlässlich unseres Zertifikatskurses „E-Learning-Projektmanager ADB“ haben wir mit einer der Fachreferentinnen, Britta Kroker (Pink University), ein Interview geführt:

 

1) Sie haben viele Jahre als Verlagsleiterin und Programmverantwortliche für den Campus Verlag gearbeitet. Was hat Sie dazu bewogen, die klassische Verlagsarbeit hinter sich zu lassen und die Pink University zu gründen?

Ich sehe die digitale Medienrevolution als eine große Chance, neue Märkte zu erschließen. Dafür brauchen wir Produkte, die für die digitalen Medien geschaffen sind und den Kunden einen echten Mehrwert bieten.  Mit den Videotrainings der Pink University können die Menschen jetzt das Wissen der besten Experten erfahren, und sie können die Experten gleichzeitig hören, sehen und damit umfassender erleben. Videos passen außerdem sehr gut in unsere schnelle und mobile Welt. Wir setzen auf kleine Lerneinheiten à 10 Minuten, auf flexibles Lernen – dann, wenn man es braucht, und auf die hohe Affinität der Menschen zu allem, was visuell ist. Weiterlesen

„Wir sind beweglicher und kreativer im Provisorischen“ – Interview mit Stephan Grünewald zur Arbeitswelt von morgen

Anlässlich der Konferenz „Most Wanted! Kluge Köpfe für den Wandel – Personalentwicklung im Verlag 3.0“ haben wir mit Stephan Grünewald vom rheingold institut gesprochen. Herr Grünewald referiert am 8. März zum Thema „Visionen 2030: Erschöpfung oder Schöpferkraft? Wie wir in Zukunft arbeiten werden“.

 

„Perfektion ist lebensfeindlich. Glück entsteht im Provisorischen“ – Gilt dieses Zitat von Ihnen auch für unsere zukünftige Arbeitswelt?

Stephan Grünewald

Stephan Grünewald

Ja, absolut. Denn das Problem der Perfektion ist: Sie ist unerfüllbar und man verrennt sich da mit der Zeit immer fester. Das raubt den inneren Freiraum. Das Provisorium hingegen gibt genau diesen Freiraum. Wir sind beweglicher und kreativer im Provisorischen – ich erwähne in dem Zusammenhang immer gern den Kölner Dom: 600 Jahre Dombau-Provisorium! Für das Arbeitsleben bedeutet das: Wir brauchen keine Arbeitswelt, die komplett durchgetaktet ist, die permanent nur verlangt, Benchmarks zu erfüllen, die nur auf Controlling und Planziele setzt und sich in der Formalisierung verheddert – sondern eine, die grobe Leitideen vorgibt, innerhalb derer jeder einzelne Freiraum bei der Umsetzung hat.

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„Ich höre immer nur elektronisch. Es gibt noch jede Menge anderer Wachstumsfelder.“ – Interview mit Gerrit Klein, Ebner Verlag, zur Zukunft der Zeitschriftenverlage

Mobile Magazines, Paid Services, Editorial Commerce etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was werden 2013 die größte Herausforderung für Sie als Zeitschriften-Publisher sein?
Unsere – und damit meine ich alle Verlage – größte Herausforderung wird es sein, stimmige strategische Wachstumsoptionen zu definieren. Eines ist überdeutlich: Das alte Publishing Modell hat seine Grenzen erreicht. Den eigenen Horizont zu transzendieren und gleichzeitig das immer noch bestehende beachtliche Kerngeschäft zu erhalten fordert einen intellektuellen Spagat, der herausfordernd ist.

 

Viele Zeitschriftenverlage stehen angesichts der Rückgänge von Auflagen und Werbeeinnahmen vor der Herausforderung, neue Wachstumsmärkte und neue Erlösquellen zu erschließen. Wo hat Ihr Verlag Neuland betreten und welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht? Weiterlesen

„Was sich im letzten Jahr fortgesetzt hat, ist die Experimentierfreudigkeit der Kunden“ – Interview mit Martin Korosec über (digitale) Werbung

Martin Korosec

Martin Korosec

1. Herr Korosec, „Digital stärken auf Kosten von Print“ – Wie denken Sie darüber?

Entweder – oder? Das halte ich nicht für den richtigen Ansatz. Mir ist nicht klar, warum so viele Verantwortliche in der Branche so denken. Ich stimme jedem zu, der sagt, dass sich aufgrund der technischen Entwicklung der letzten Jahre die Art und Weise verändert hat, wie, wo und wann Informationen konsumiert werden. Aber dennoch hat jedes Medium seine Stärken und Schwächen. Für mich ist daher entscheidend, diese Stärken zu definieren, das Inhaltsangebot entsprechend auszurichten und damit jeden Kanal für Leser und Kunden zu optimieren.

 

2. Wie hat sich bei W&V im letzten Jahr das Verhältnis Print-Anzeigen vs. digitale Werbeformate verändert? Weiterlesen

‚Die jungen Zielgruppen sind überhaupt nur noch über das Internet erreichbar‘ – Interview mit Manfred Spatz

Manfred Spatz

Manfred Spatz, Berater für Internetunternehmen und -startups, gibt in einem Interview mit Sebastian Zschocke seine persönliche Einschätzung zu viel diskutierten Branchenthemen wie Mediennutzungswandel, Social Media in Verlagen und Paid Content. Lesen Sie hier Auszüge des Interviews, das auf verlagederzukunft.de erschienen ist.
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„Nur Bücher auslegen reicht nicht“: Ein Interview mit Jochen Krisch über Plattformstrategien der Buchhändler

In der Branche werden neue Vertriebsstrategien für Digital- und Printmedien gesucht. Beim 3. Media Distribution Summit der Akademie der Deutschen Medien referiert Jochen Krisch am 19. Juli in München über Plattformstrategien für Händler und Verlage.

Im Interview mit buchreport erläutert er die Perspektiven der stationären Händler.

 

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Vom David zum Goliath – Mehr Erfolg durch Vertriebskooperationen: Interview mit Silvia Maul, Forum Independent

Silvia Maul ist Referentin auf dem 3. Media Distribution Summit der Akademie der Deutschen Medien.
Forum Independent ist eine auslieferungsübergreifende Vertriebskooperation für Sach- und Fachbuchverlage. Das heißt: Alle buchhandelsrelevanten Titel der beteiligten Verlage werden in einer gemeinsamen Vorschau, zu einheitlichen Konditionen, über einen gemeinsamen Außendienst sowie mit gebündelter Lieferung und Rechnungsstellung vertrieben.

Frau Maul, was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten fünf Jahren im Medienvertrieb geändert und wie haben Sie auf diese Veränderungen reagiert?

Silvia MaulZu Beginn des von Ihnen genannten Zeitraums wurde forum independent, zunächst als utb:forum, gegründet. Es war eine Reaktion auf Veränderungen im Buchhandel bei anspruchsvollen (Wissenschafts-)Kunden und Fachabteilungen: speziellere Titel für Studium, Lehre und Beruf sind zunehmend Zielkäufe im Netz bzw. Inhalte werden in anderen Darreichungsformen als dem gedruckten Buch rezipiert. Das zieht ein verändertes Sortimentsverhalten nach sich, u. a. den Bedarf nach Bündelungen jeder Art der Zusammenarbeit. Weiterlesen

„Kleine Verlage müssen näher am Kunden sein denn je“ – Interview mit Uli Deurer, Verlag Antje Kunstmann

Interview mit Uli Deurer, der auf der Konferenz  3. Media Distribution Summit: Bookstore, E-Kiosk, Hyperdistribution – Neue Vertriebsstrategien für digitale und Print-Medien  einen Vortrag zum Thema „Erfolgsstrategien für den Buchvertrieb“ hält. Uli Deurer ist Leiter Vertrieb/Marketing beim Verlag Antje Kunstmann.

 Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten zehn Jahren im Buchvertrieb getan und wie haben Sie auf diese Veränderungen reagiert?
Echte Herausforderungen waren und sind sicher die extreme Konzentration im stationären Buchhandel, die sich jetzt ja wieder abzuschwächen beginnt, die starke und anhaltende Verlagerung des Umsatzes vom stationären Sortiment ins Internet, die immer kürzer werdenden „Lebenszyklen“ der Novitäten und die zunehmende Schwierigkeit, eine funktionierende Backlist aufzubauen oder zu erhalten. Von der Entwicklung des eBooks möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Weiterlesen