3 Fragen an… Volker Dirksen, Leiter Corporate IT bei Axel Springer: „Technologie-Kompetenz wird zum strategischen Asset“

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Im Rahmen des 2. IT-Gipfels „Content meets Technology“ am 15. September haben wir 3 kurze Fragen an unsere Referenten gestellt. Den Anfang macht Volker Dirksen, Leiter der Corporate IT bei Axel Springer in Berlin. Neben den Bereichen IT-Strategie, IT-Governance und Enterprise-Architektur verantwortet er die Schnittstellen zu den internen Fachbereichen und die Steuerung interner sowie externer Dienstleister.
Darüber hinaus ist er übergreifend für das Management von IT-Projekten verantwortlich, und berichtet an Daniel Keller, Chief Information Officer (CIO) der Axel Springer AG.

 

 

1.  Mobile Belegschaften, digitale Geschäftsmodelle und Cloud-Services – Herr Dirksen, welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten?

Im Zuge der Transformation des Unternehmens zum führenden Digitalen Verlag beschäftigt uns der Auf- und Ausbau von Digitalen Geschäftsmodellen am meisten. Das beinhaltet alle Wertschöpfungssegmente von Axel Springer: das Geschäft der Bezahlinhalte, das Kleinanzeigen-Segment sowie die Marketing-Modelle.

Axel Springer engagiert sich sowohl in der Transformation etablierter Geschäftsbereiche in die Digitale Welt (zum Beispiel Bezahlinhalte wie die BILDplus) als auch in der Gründung neuer Geschäftsmodelle in allen Phasen. Darüber hinaus prüft Axel Springer sehr sorgfältig die Möglichkeiten von Cloud-Services insbesondere vor dem Hintergrund Datenschutz und -vertraulichkeit.

 

2.  … und was sind 2014 die größten IT-Herausforderungen für Axel Springer?

Die Transformation der IT-Organisation zur Umsetzung der Unternehmensstrategie (siehe Frage 1) ist wesentliche Herausforderung in den kommenden Jahren. Zur Etablierung von erfolgreichen digitalen Geschäftsmodellen kommt der Technologie-Kompetenz eine signifikante Bedeutung zu, sie wird zum strategischen Asset für das Unternehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die IT-Umsetzung von Unternehmenstransaktionen (beispielsweise der Verkauf von Titeln an die Funke-Mediengruppe, oder der Integration von N24).

 

3. Sie halten auf dem IT-Gipfel 2014 einen Vortrag zur Entwicklung und Umsetzung einer modularen und flexiblen Data Center-Strategie. Was ist ein Unified Data Center und welche Vorteile birgt es für Ihren Konzern?

Axel Springer plant die derzeitig heterogenen Aktivitäten im Umfeld der Data Center mit einem strategischen Partner zu konsolidieren, zu professionalisieren und zukunftsfähig auszurichten. Diese Partnerschaft soll den Aufbau vom Digitalen Geschäftsmodellen durch modulare und flexiblen Leistungsbausteine deutliche beschleunigen und eine Kostenflexibilisierung ermöglichen. Die Nutzung des Unified Data Center soll konzernweit für alle Unternehmenseinheiten in diversen Nutzungsausprägungen möglich sein.

 

 

Die Fragen stellte Leonie Rouenhoff (Programm- und Konferenz-Managerin).

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