Die 5 größten Fehler bei Mitarbeitermagazinen – und wie Sie sie verhindern können

Wenn ein Unternehmen in seinen Mitarbeitern den wichtigsten Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg sieht, muss es professionell mit ihnen kommunizieren. Doch genau daran hapert es häufig, wie Prof. Dr. Björn P. Böer festgestellt hat. Er analysiert seit Jahren Mitarbeitermedien und hat 5 zentrale Fehler festgestellt.

 

Fehler Nr. 1: „Informieren ist unser Ziel!“

Fällt der Startschuss für ein Mitarbeitermedium oder für dessen Relaunch, ist häufig zu hören „Die Kollegen sollen informiert werden über alles, was so im Unternehmen passiert“. Die Information der Mitarbeiter ist aber nicht das Ziel, sondern der Weg, über den ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann: Sollen die Kollegen auf eine neue Strategie Weiterlesen

Content Marketing von Weller und Kientzler lernen

Immer mehr Unternehmen setzen auf Content Marketing. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Weiterbildungen in dem Bereich. Für unseren Zertifikatskurs „Content Marketing Manager“ im Mai 2017 haben wir zwei weitere bekannte Gesichter der Content Marketing Szene als Referenten gewinnen können.

Robert Weller, Senior Manager Content Marketing bei Shore und Fionn Kientzler, Managing Partner bei Suxeedo.

Robert Weller absolvierte ein Studium der Verlagsgrafik sowie Sportmanagement mit Schwerpunkt Marketing und war anschließend als selbständiger Webdesigner für Unternehmen wie BASF, DRK und die Volksbanken tätig. Bei Keller Sports sam melte er als E-Commerce Marketing-Manager mit Schwerpunkt Content Marketing und Social Media Erfahrungen bevor er 2015 bei den webguerillas als Social Media Manager anheuerte. Seit 2016 ist er als Senior Manager Content Marketing bei Shore für Content- & Inbound-Marketing verantwortlich. Weiterlesen

Andrea Tenorth über Workflow und Prozesse bei der crossmedialen Medienproduktion

Liebe Frau Tenorth, Medienunternehmen kommen auf Sie zu und suchen Beratung bezüglich der crossmedialen Medienproduktion. Um welche Herausforderungen geht es da konkret?

Die große Herausforderung bei der crossmedialen Medienproduktion ist die Synchronisation und Organisation von gleichen Inhalten für verschiedene „Medienträger“. Die Produktion im Printbereich ist inzwischen bei vielen Unternehmen standardisiert und optimiert auf die Printausgabe, der digitale Bereich ist in der Regel später dazu gekommen und muss „on-the-top“ mit bedient werden. Und zwar so, dass die Printproduktion auch noch funktioniert. Und da fängt es an, schwierig zu werden. Für die digitale Produktion hat man neue Kunden, neue Vertriebsmodelle, neue Anforderungen in der Vermarktung und braucht für all das andere Kompetenzen, um die Produktion reibungslos und effizient zu machen. Wird „einfach“ mit der Printmannschaft nun auch digital produziert, muss man Kompetenz aufbauen oder sich auf Dienstleister verlassen, stellt man digitale Spezialisten ein, muss man den Transfer zwischen alt und neu, print und digital gewährleisten und vernetzen. In beiden Fällen muss man aber eines machen: Transparenz schaffen über das, was zu tun ist, und d.h. für mich Prozesse beschreiben und Zuständigkeiten regeln, damit der Output termingerecht und in der entsprechenden Qualität zur Verfügung steht. Und vor allem: dass das nicht nur einmalig funktioniert, sondern auch skalierbar ist für die regelmäßige Produktion.

Viele Unternehmen produzieren jetzt schon einige Jahre auch digitale Produkte – warum ist „Crossmedial produzieren“ immer noch eine Herausforderung?

 

Weil Unternehmen Systeme sind, die über viele Jahre Unternehmenskulturen entwickelt haben, die nicht unbedingt zu den sich sehr dynamisch entwickelnden digitalen Möglichkeiten passen: stetig neue Features der Devices, neue Anbieter und Weiterlesen

Augmented Reality: Das Feld darf nicht den Gaming-Anbietern überlassen werden!

Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und 360 Grad-Videos werden für Unternehmen sowohl als Produkt als auch im Marketing immer wichtiger. AR hat sich von einer Nischen-Technologie zu einer Lösung entwickelt, an der alle großen Digital-Anbieter arbeiten und die bereits jetzt in vielen Bereichen Einsatz findet. Die Anwendungsszenarien kennen dabei kaum eine Grenze.

Kindermedien arbeiten schon seit mehreren Jahren mit Augmented Reality, so z.B. Carlsen mit LeYo, Ravensburger mit Tiptoi und Space Hawk. Oetinger hat 2015 das Superbuch auf den Markt gebracht. Disneys Malbuch weckt mit einer App ausgemalte Figuren zu bewegten 3D Objekten.

 

 

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Bald ist Bewerbungsschluss beim Best of Content Marketing Wettbewerb

BCM AwardDas Content Marketing Forum startet als größter Branchenverband in Europa bereits zum fünfzehnten Mal den Wettbewerb BCM Best of Content Marketing. Gemeinsam mit den führenden Branchenmagazinen acquisa, Horizont, werbewoche, persönlich, CP Wissen und CP Monitor werden Unternehmensmedien aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.

 

 

„Seit dem Start im Jahr 2003 als Best of Corporate Publishing hat sich der Wettbewerb mit beinahe 800 Einreichungen zum größten Award für Unternehmenskommunikation in Europa entwickelt“, erklärt Dr. Andreas Siefke, 1. Vorsitzender des CMF. „Durch die konsequente und kontinuierliche Weiterentwicklung bilden wir mit dem BCM heute den gesamten Kosmos des Content Marketing ab.“ Über 250 Unternehmen und Agenturen haben sich im vergangenen Jahr am Best of Content Marketing mit Einreichungen beteiligt. „Das zeigt, dass der BCM kein Verbandswettbewerb und vor allem kein reiner Branchenaward ist“, so Dr. Andreas Siefke. „Wir freuen uns sehr, dass beispielsweise die Beteiligung von Agenturen aus den Bereichen Werbung, PR und Media kontinuierlich zunimmt.“

 

Prämiert wird in den Kategorien

  • Customer
  • Internal
  • Campaign
  • Sales
  • Reporting
  • Specials
  • Strategy
  • Distribution
  • Gamification
  • Infografik

 

Hier wird jeweils nach Zielgruppen, Branchen und Medienformen unterschieden.

 

Warum das so ist und wie genau die Jury bei der Bewertung vorgeht, können Sie hier lesen

http://best-of-content-marketing.com/startschuss-fuer-den-15-wettbewerb-bcm/ 

 

Das Timing im Überblick

09.01.17 – Start Wettbewerb
24.02.17 – Einsendeschluss
15.03.17 – Jurysitzung I
16.03.17 – Jurysitzung II
18.04.17 – Einsendeschluss Reporting
25.04.17 – Jurysitzung III Reporting + Sonderpreise
29.06.17 – BCM Kongress und Preisverleihung in Berlin

 

Hier geht es zur BCM Hall of Fame der letzten Jahre

http://www.bcp-award.com/index.php/de/chronik 

Ihre Bewerbung können Sie hier einreichen

http://best-of-content-marketing.com/anmeldung

 

Wir wünschen allen Bewerbern viel Erfolg und warten gespannt, wer dieses Jahr das Rennen macht!

Berufsbild Event- und Veranstaltungsmanager – 3 Fragen an…

3 FRAGEN AN… Sünne Eichler, Expertin für Bildungsmanagement

Was macht eigentlich ein Event- und Veranstaltungsmanager?Sünne Eichler, Moderatorin des Zertifikatskurses „Event- und Veranstaltungsmanager“, beantwortet drei Fragen zum Berufsbild, den Erfolgsfaktoren eines Events und zu digitalen Bildungsformaten im Veranstaltungsmanagement.

Was hat sich am Berufsbild des Event- und Veranstaltungsmanagers verändert?

Die Aufgaben sind vielfältiger und verantwortungsvoller geworden. In vielen Unternehmen und Organisationen ist eine Veranstaltung nicht mehr „schmückendes Beiwerk“, sondern soll auch einen wirtschaftlichen Beitrag zum Unternehmensergebnis leisten. Damit steigt die Verantwortung eines Eventmanagers. Gleichzeitig beobachte ich, dass ein Event- bzw. Veranstaltungsmanager das ganze Spektrum an Tätigkeiten rund um eine Veranstaltung abdecken muss: also von der Idee, über die Konzeption, Organisation und Budgetierung über das Marketing bis hin zur Evaluation. Also ein echter Allrounder!

Welches sind aus Ihrer Sicht kritische Faktoren für eine erfolgreiche Veranstaltung?

Das hängt natürlich von der Form der Veranstaltung ab – denn die sind ja sehr unterschiedlich. Sei es ein Kundenevent, das Begeisterung für ein Produkt erzeugen soll, oder eine Veranstaltung, bei der Wissen vermittelt wird. Einige Erfolgsfaktoren verbinden aber alle: Zeit für das Konzept nehmen, die Zielgruppe im Auge behalten, sich inhaltlich einarbeiten und eigene Kompetenz aufbauen! Und auch immer einen Blick für „den besonderen Pfiff“ haben!

Welchen Einfluss haben digitale Bildungsformate auf das Veranstaltungsmanagement?

Der Einfluss digitaler Bildungsformate nimmt zu. Veranstaltungen zum Beispiel mit Webinaren vor- oder nachzubereiten, Nachhaltigkeit durch den Einsatz von Quizz-Apps für den mobilen Einsatz oder auch der Austausch in Foren – der moderne Event- und Veranstaltungsmanager sollte die verschiedenen digitalen Formate kennen und in sein Konzept aufnehmen. Daher widmen wir uns auch im Rahmen unseres Zertifikatslehrgangs diesem Thema. So können sich die Teilnehmer erste Grundlagen erarbeiten und Entscheidungen über einen möglichen Einsatz digitaler Medien treffen.


Zertifikatskurs Event- und Veranstaltungsmanager 

13.-16.02.2017 in München

Papego und AnwaltsGebühren.online gewinnen beim Isarnetz Award für Medieninnovationen #MWW16 #MIAward

Gestern wurden beim Empfang zum Auftakt der Münchner Webwoche im alten Rathaus die Gewinner des Isarnetz Award für Medieninnovationen 2016 prämiert. Erstmals verliehen das Digital- und Kreativnetzwerk Isarnetz gemeinsam mit der Akademie der Deutschen Medien den Preis, mit dem besonders Innovatoren der Medienbranche gefördert werden sollen. Nominiert waren:

 

  • AnwaltsGebühren.online von Deutscher Anwaltverlag und Institut der Anwaltschaft GmbH

  • Papego von der Briends GmbH

  • The Travel Episodes von Malik – Piper Verlag GmbH

 

PapegoAls Gewinner ging die App „Papego“ hervor. Papego ist eine kostenlose App, mit der man gedruckte Bücher mobil auf dem Smartphone weiterlesen kann, getreu dem Motto „Einfach mobil weiterlesen!“. Damit müssen sich Leser nicht mehr vor dem Kauf zwischen gedrucktem Buch und E-Book entscheiden. Das nützt Lesern, Verlagen und Buchhändlern, denn Papego schafft für gedruckte Bücher einen echten Mehrwert. Das internationale Marktpotenzial liegt im zweistelligen Millionenbereich, Wettbewerber gibt es bisher nicht. Papego wurde von dem Bestsellerautor Karl Olsberg und einem Team von Softwareentwicklern gegründet.

Bisher sind ca. 40 Papego-Bücher im Piper Verlag und Aufbau Verlag erschienen. Etwa 3% der Buchkäufer haben die App heruntergeladen und genutzt, das entspricht etwa 8.000 Nutzern. Weitere namhafte Verlage haben bereits zugesagt, ebenfalls Papego-Titel veröffentlichen zu wollen, darunter Kiepenheuer & Witsch, DuMont und Bastei Lübbe. Weiterlesen

Mehr Lebendigkeit, mehr Innovation!

Frank Kühne, Programmleiter Marken, Prokurist und Mitglied der Carlsen Geschäftsleitung

Frank Kühne, Programmleiter Marken, Prokurist und Mitglied der Carlsen Geschäftsleitung

Fragen an Frank Kühne, Programmleiter Marken, Prokurist, Mitglied der Carlsen Geschäftsleitung und Referent der Akademie der Deutschen Medien, u. a. beim Seminar „Portfoliomanagement im Verlag – Analyse, Optimierung, Umsetzung“ vom 10. – 11.11.2016 in Hamburg:

Beim Carlsen Verlag betreuen Sie sehr erfolgreich seit über 15 Jahren ein umsatzstarkes und wachsendes Portfolio. Nach welchen Kriterien haben Sie das Portfolio-Management gesteuert?
Bücher ermöglichen Leserbindung. Wenn Bücher zuverlässig die Erwartung an „Markenqualität“ erfüllen, wächst sofort die Bindung. Habe ich mehrere erfolgreiche Bücher (sowohl Reihenkonzepte als auch Charakter-Konzepte), entsteht ein Markenkern. Bestätigt sich dieser Markenkern über vier Programme, kann ich ihn belasten und ausbauen mit sublines, line-extensions oder spinnoffs.

 
Nur solange eine Marke in der vertikalen Exemplare-Menge in die Höhe wächst, kann sie auch gesund in der horizontalen Titelanzahl-Menge in die Breite wachsen. „Marke“ bedeutet: Das Buch muss in jeder Hinsicht auch ohne Marke perfekt sein. Die „Marke“ ist nur ein Bonus, nie der Grund des Erfolges. Ein gutes Portfolio muss stets lebendig und innovativ sein.

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Interview mit Diana Timm, Global IT Director bei Peter Lang, Speaker auf der IT-Konferenz am 7.10.2016 in München

timm-dianaDiana Timm (Global IT Director, Peter Lang) ist Referentin auf der IT-Konferenz „Die IT-Landscape von morgen“ der Akademie der Deutschen am 7. Oktober 2016 im Literaturhaus München. Gemeinsam mit Katja Splichal (Leitung Verlagsbereich Online und Mitglied der Geschäftsleitung, Verlag Eugen Ulmer) hält sie einen Vortrag zum Thema Outsourcing vs. Insourcing: IT-Organisation bei Eugen Ulmer und Peter Lang.

Dr. Sven Fund
, Moderator der IT-Konferenz und Geschäftsführer von fullstop, sprach mit Diana Timm über die Einführung einer neuen Verlags-Software bei Peter Lang.

Frau Timm, Peter Lang Publishers als mittelgroßer Verlag hat gerade ein zentrales IT-Projekt abgeschlossen. Was genau haben Sie gemacht?
Wir haben fast zeitgleich mit dem Management-Buy-out bei Peter Lang Anfang letzten Jahres die schon seit längerem geplante Ablösung der seit 2000 eingesetzten ERP Software vorgenommen. Einer der Gründe, dieses Projekt so schnell wie möglich durchzuführen war, dass die alte Software nur innerhalb des deutschen Sprachraums eingesetzt werden konnte und das neue Management die Globalisierung und auch die Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse innerhalb der Verlagsgruppe als Hauptziel im Fokus hatte. Um einheitliche Prozesse über alle Standorte zu definieren, war es unumgänglich, Softwarepakete einzusetzen, die mindestens eine deutsche und eine englische Oberfläche anbieten. Davon abgesehen haben wir uns für Lösungen entschieden, die eine Standardisierung der Prozesse unterstützen.

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Isarnetz Award für Medieninnovationen 2016

#MMW16 #MIAward


Erstmals verleihen das Digital- und Kreativnetzwerk Isarnetz gemeinsam mit der
Akademie der Deutschen Medien im Rahmen der Münchner Webwoche #mww16 den Isarnetz Award für Medieninnovationen. 
Prämiert werden Geschäfts- und Produkti/Medieninnovationen aus dem Bereich digitale Medien. Die Verleihung findet beim Rathausempfang zum Auftakt der Münchner Webwoche, am 3. November 2016 statt.

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Wer kann teilnehmen?

Bewerben können sich sowohl Medienunternehmen, Unternehmen anderer Branchen als auch Entwickler, Designer, Dienstleister und Start-Ups jeder Phase. Es können auch Innovationen Dritter vorgeschlagen werden.

 

Was kann eingereicht werden?

Neue Businessmodelle und Produktinnovationen (Prototypen, Zukunftsexponate, Anwendungen etc.) im Bereich Digitale Medien.

 

Kriterien
  • Bezug zur Medienbranche: Das neue Angebot, die Produktinnovation bietet einen Mehrwert für Mediennutzer (B2C) oder für Medienmacher und –unternehmen (B2B)
  • Problemlösungspotenzial: Die Innovation stellt eine Lösung für ein konkretes Problem der Zielgruppe dar.
  • Zielgruppenbezug: Die Innovation wurde genau auf ihre Zielgruppe ausgerichtet, die mit ihren Ansprüchen und Bedürfnissen bei der Entwicklung möglichst stark einbezogen wurde.
  • Marktbedarf: Die Innovation schließt nachweislich eine Bedarfslücke im Markt.

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Innovative Konzepte müssen her! –
Trends und Erfolgsstrategien der Online-PR

Interview mit Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs, Referentin an der Akademie der Deutschen Medien für den Zertifikatskurs „PR- und Communications-Manager“ (06.-09.06.2016 in München)
„Sich auf einen analogen Presseversand zu verlassen und Journalisten abzutelefonieren, das macht heute keine nachhaltigen Media-Relations mehr aus. Was uns stattdessen beschäftigt? Paid Content und Social Ads, „Newcomer-Services“, wie WhatsApp und Snapchat und Video-Content. (…) Es wird Zeit, sich überzeugende Konzepte und innovative Angebote im Marketing einfallen zu lassen!“

 

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Interview mit Jörg Asma zur Smart-Data Konferenz – Content meets Customer!

Jörg Asma, Prokurist, Comma Soft, ist Referent auf unserer Smart-Data Konferenz – Content meets Customer! am 31. Mai 2016 in München.

Smart Data

 

Auf der Konferenz lautet sein Vortragstitel „Gefahrenquelle Big Data: Große Datenmengen sicher im Griff“, lesen Sie hier ein Interview:

 

Stichwort Smart Data und Big Data: Was verstehen Sie darunter und wo sind die Unterschiede?
Big Data sagt zunächst nichts über die Menge der Daten aus. Big Data kann auch bei wenigen Mega Byte oder Gigabyte großen Datenmengen vorliegen. Hier wird vielmehr die Art und Weise der Speicherung und Verarbeitung angesprochen. In der Regel muss ich mir keine Gedanken mehr über Datenstrukturen, Verteilungsmechanismen und Suchfunktionalitäten machen. Der Begriff Big Data suggeriert jedoch, dass man beliebige Daten einsammelt, ohne sich Gedanken über deren Nutzen und Legitimation zu machen. Bei Smart Data wird der Begriff Big Data um die Werthaltigkeit der Informationen erweitert. Es geht darum jetzt die richtigen Daten zu sammeln und dabei die Technologie von Big Data zu verwenden.

 

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Interview zur 8. Corporate Media-Konferenz

Interview mit Anna Mang, Digital Manager, L’Oréal Paris

 

Anna Mang


Anna Mang
ist Referentin der 8. Corporate Media-Konferenz Content, Stories & Emotion – welche Content Marketing-Strategien wirklich funktionieren am 6. Oktober 2015 im Literaturhaus München.

 


L’Oréal vereint eine Vielzahl von Marken unter seinem Dach. Wie ist die Kunden- und Markenkommunikation bei L’Oréal strukturell im Unternehmen aufgebaut? Wie sind da die Zuständigkeiten, und wie arbeiten die Abteilungen miteinander?

Als größte Marke des Konzerns vereint L’Oréal Paris bereits verschiedene Kosmetik-kategorien mit den unterschiedlichsten Produkten unter einem Markendach. Deswegen bedarf es einer sehr engen Zusammenarbeit und stetigem Austausch zwischen den unterschiedlichen Marketingabteilungen und dem Digitalmarketing, mit dem Ziel einer gemeinsamen und einheitlichen Markenkommunikation. Weiterlesen

Willkommen zur Buchmesse 2015

Herzlich willkommen auf der Buchmesse Frankfurt 2015!

Auch die Akademie der Deutschen Medien präsentiert sich dieses Jahr wieder mit einigen Veranstaltungen, die Sie nicht versäumen sollten:

 

Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Buchmessepanels und unserem renommierten

Abendgespräch am 14. Oktober zum Auftakt der Buchmesse.

„Big Data & Predictive Analytics – Kundendaten analysieren und zielgerichtet einsetzen“

Für die kostenlose Teilnahme am Abendgespräch ist eine Anmeldung erforderlich.

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Interview zur 7. Mobile Publishing-Konferenz

Interview mit Rene Massatti, Head of Strategy, TrendOne

 

Massati,-Rene_2015Rene Massatti ist Referent der Mobile Publishing-Konferenz Mach’s mobil! Kundennahe Business-Strategien und Produktinnovationen für Medienhäuser am 24. Juni 2015 im Literaturhaus München. 

 

Wem trauen Sie mehr: Den Kollegen aus der Trendforschung, den Wettervorhersagen der Meteorologen oder Siri?

Das hängt von der Betrachtung des Worts trauen entweder im Sinne von verlassen, vertrauen oder zutrauen ab. Verlassen würde ich mich auf einen Wetterbericht grundsätzlich nie. Mein Vertrauen in die Trendforschung als Mittel zur Antizipation und Einschätzung relevanter Strömungen und Zukunftstechnologien habe ich dann, wenn sie strukturiert und kontextualisiert betrieben wird, was bei TRENDONE der Fall ist. Zuzutrauen ist es sogenannten Virtual Assistants wie Siri und predicitve Analytics Tools, dass sie unseren Alltag immer mehr beeinflussen werden und wir in spätestens 5 Jahren kaum mehr Informationen suchen werden, weil diese uns finden werden.

 

Wie schaffen es Medienhäuser und Verlage auf Trends zu achten und richtig einzuschätzen? Weiterlesen

Smartwatches, Activity Tracker, HoloLens: Länger leben mit Wearables?

WearablesWearables sind momentan allgegenwärtig, von Smartwatches über Activity Tracker bis zur Google Watch und ganz aktuell der Microsoft HoloLens. Google Glass dagegen wird erst einmal gestoppt. Dr. Alexander Trommen, was halten Sie von Wearables: Unnötiger Hype oder zukunftsfähiges Geschäftsmodell für Verlage und Medienhäuser?

Alexander Trommen, AppsFactory: In den USA zeichnet sich bereits ab, dass die Kaufakzeptanz eine ähnliche Kurve wie beim Tablet nehmen wird (Quelle: PWC – Wearable Future Report). Damit eröffnen sich fantastische Chancen für Medienhäuser. Jeder 5. Amerikaner will beispielsweise in den nächsten 12 Monaten ein Wearable kaufen. Diese Werte entsprechen denen für Spielekonsolen oder Smart TVs. In Deutschland wird der Boom sicherlich 12 Monate später kommen.

 

 

Wie könnten Verlage und Unternehmen Smart Devices für ihre Produkte einsetzen?

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Interview mit DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber anlässlich des 6. Zukunftsforum Zeitschriften am 2. Dezember 2014

Martin Weber

Martin Weber, Geschäftsführer, DVV Media Group

„Wir Verlage müssen lernen, vom Kunden her zu denken, um so Dienste oder Services zu entwickeln“

Für viele Verlage bestand Innovation darin, neue Titel zu entwickeln. Durch die Digitalisierung mussten die Verlage verschiedene Medien bedienen. Aber auch das genügt nicht mehr. Nur durch eine strikte Kundenorientierung werden Verlage ihre Medienmarken erfolgreich managen können, sagt DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber, der auch Key Note-Speaker auf dem Zukunftsforum Zeitschriften sein wird, im Interview mit Ehrhardt F. Heinold (Geschäftsführer, Heinold, Spiller & Partner).
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3 Fragen an… Volker Dirksen, Leiter Corporate IT bei Axel Springer: „Technologie-Kompetenz wird zum strategischen Asset“

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Im Rahmen des 2. IT-Gipfels „Content meets Technology“ am 15. September haben wir 3 kurze Fragen an unsere Referenten gestellt. Den Anfang macht Volker Dirksen, Leiter der Corporate IT bei Axel Springer in Berlin. Neben den Bereichen IT-Strategie, IT-Governance und Enterprise-Architektur verantwortet er die Schnittstellen zu den internen Fachbereichen und die Steuerung interner sowie externer Dienstleister.
Darüber hinaus ist er übergreifend für das Management von IT-Projekten verantwortlich, und berichtet an Daniel Keller, Chief Information Officer (CIO) der Axel Springer AG.

 

 

1.  Mobile Belegschaften, digitale Geschäftsmodelle und Cloud-Services – Herr Dirksen, welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten?

Im Zuge der Transformation des Unternehmens zum führenden Digitalen Verlag beschäftigt uns der Auf- und Ausbau von Digitalen Geschäftsmodellen am meisten. Das beinhaltet alle Wertschöpfungssegmente von Axel Springer: das Geschäft der Bezahlinhalte, das Kleinanzeigen-Segment sowie die Marketing-Modelle.

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Rechtliche Herausforderungen von Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons

Dr. Kerstin Bäcker, Lausen Rechtsanwälte

Dr. Kerstin Bäcker, Lausen Rechtsanwälte

Fragen an Dr. Kerstin Bäcker, Moderatorin der Expertentagung Medienrecht der Akademie der Deutschen Medien, die am 27. Juni 2014 in den Design Offices in München stattfindet:

 

„Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons – Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte für Verlage und (Medien-)Unternehmen“

 

 

 

Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons gewinnen im Umfeld der digitalen Wissensvermittlung zunehmend an Bedeutung. Frau Dr. Bäcker, können Sie kurz erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt?

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„Es ist sehr wichtig, konsequent vom Nutzer her zu denken“ – Manfred Spatz zum Suchmaschinenmarketing in Verlagen

Manfred Spatz, Leiter des Seminars SEO/SEA-Manager ADB – Ein Intensivkurs mit Zertifikat vom 28. bis 30. April 2014, im Interview:

 

Bei Google & Co. möglichst oft gefunden werden – das will jeder. Aber ist eine große Reichweite wirklich alles?

Große ReichSpatz_Manfred  JP 2010weiten sind großartig und nur eine Website mit vielen Besuchern, kann auch viel Umsatz machen. Oder negativ formuliert: Ohne Besucher kein Umsatz. Wer in das Suchmaschinenmarketing einsteigt, sollte jedoch keine falschen Erwartungen haben. Unmengen an Nutzern kommen zu Google, um meist ein temporäres Bedürfnis zu befriedigen – und wenn Sie das Unternehmen sind, das eben dieses Bedürfnis befriedigen kann, sollten Sie natürlich gefunden werden. 100 relevante Besucher sind in meinen Augen jedoch viel mehr wert als 1000 ohne echte Relevanz. Man sollte sich daher zunächst auf die Herstellung dieser Relevanz konzentrieren. Ist diese, sagen wir „Kernzielgruppe“ abgedeckt, muss ich mich natürlich noch den Rändern der Zielgruppe widmen.

Lassen Sie mich aber noch erwähnen, dass viele Internetpräsenzen viel Geld für das (Suchmaschinen-)Marketing ausgeben, jedoch den Nutzer auf der eigenen Website mit lausiger Usability verschrecken. Der Kunde findet sich nicht zurecht und bricht als Folge den (Bestell-)Vorgang ab. Der Weg bis zum Umsatz ist also zweistufig. Weiterlesen