Interview mit DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber anlässlich des 6. Zukunftsforum Zeitschriften am 2. Dezember 2014

Martin Weber

Martin Weber, Geschäftsführer, DVV Media Group

“Wir Verlage müssen lernen, vom Kunden her zu denken, um so Dienste oder Services zu entwickeln”

Für viele Verlage bestand Innovation darin, neue Titel zu entwickeln. Durch die Digitalisierung mussten die Verlage verschiedene Medien bedienen. Aber auch das genügt nicht mehr. Nur durch eine strikte Kundenorientierung werden Verlage ihre Medienmarken erfolgreich managen können, sagt DVV Media Group-Geschäftsführer Martin Weber, der auch Key Note-Speaker auf dem Zukunftsforum Zeitschriften sein wird, im Interview mit Ehrhardt F. Heinold (Geschäftsführer, Heinold, Spiller & Partner).
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3 Fragen an… Volker Dirksen, Leiter Corporate IT bei Axel Springer: “Technologie-Kompetenz wird zum strategischen Asset”

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Volker Dirksen, Leiter Corporate IT, Axel Springer SE

Im Rahmen des 2. IT-Gipfels “Content meets Technology” am 15. September haben wir 3 kurze Fragen an unsere Referenten gestellt. Den Anfang macht Volker Dirksen, Leiter der Corporate IT bei Axel Springer in Berlin. Neben den Bereichen IT-Strategie, IT-Governance und Enterprise-Architektur verantwortet er die Schnittstellen zu den internen Fachbereichen und die Steuerung interner sowie externer Dienstleister.
Darüber hinaus ist er übergreifend für das Management von IT-Projekten verantwortlich, und berichtet an Daniel Keller, Chief Information Officer (CIO) der Axel Springer AG.

 

 

1.  Mobile Belegschaften, digitale Geschäftsmodelle und Cloud-Services – Herr Dirksen, welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten?

Im Zuge der Transformation des Unternehmens zum führenden Digitalen Verlag beschäftigt uns der Auf- und Ausbau von Digitalen Geschäftsmodellen am meisten. Das beinhaltet alle Wertschöpfungssegmente von Axel Springer: das Geschäft der Bezahlinhalte, das Kleinanzeigen-Segment sowie die Marketing-Modelle.

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Rechtliche Herausforderungen von Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons

Dr. Kerstin Bäcker, Lausen Rechtsanwälte

Dr. Kerstin Bäcker, Lausen Rechtsanwälte

Fragen an Dr. Kerstin Bäcker, Moderatorin der Expertentagung Medienrecht der Akademie der Deutschen Medien, die am 27. Juni 2014 in den Design Offices in München stattfindet:

 

„Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons – Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte für Verlage und (Medien-)Unternehmen“

 

 

 

Open Access, Open Educational Resources und Creative Commons gewinnen im Umfeld der digitalen Wissensvermittlung zunehmend an Bedeutung. Frau Dr. Bäcker, können Sie kurz erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt?

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“Es ist sehr wichtig, konsequent vom Nutzer her zu denken” – Manfred Spatz zum Suchmaschinenmarketing in Verlagen

Manfred Spatz, Leiter des Seminars SEO/SEA-Manager ADB – Ein Intensivkurs mit Zertifikat vom 28. bis 30. April 2014, im Interview:

 

Bei Google & Co. möglichst oft gefunden werden – das will jeder. Aber ist eine große Reichweite wirklich alles?

Große ReichSpatz_Manfred  JP 2010weiten sind großartig und nur eine Website mit vielen Besuchern, kann auch viel Umsatz machen. Oder negativ formuliert: Ohne Besucher kein Umsatz. Wer in das Suchmaschinenmarketing einsteigt, sollte jedoch keine falschen Erwartungen haben. Unmengen an Nutzern kommen zu Google, um meist ein temporäres Bedürfnis zu befriedigen – und wenn Sie das Unternehmen sind, das eben dieses Bedürfnis befriedigen kann, sollten Sie natürlich gefunden werden. 100 relevante Besucher sind in meinen Augen jedoch viel mehr wert als 1000 ohne echte Relevanz. Man sollte sich daher zunächst auf die Herstellung dieser Relevanz konzentrieren. Ist diese, sagen wir „Kernzielgruppe“ abgedeckt, muss ich mich natürlich noch den Rändern der Zielgruppe widmen.

Lassen Sie mich aber noch erwähnen, dass viele Internetpräsenzen viel Geld für das (Suchmaschinen-)Marketing ausgeben, jedoch den Nutzer auf der eigenen Website mit lausiger Usability verschrecken. Der Kunde findet sich nicht zurecht und bricht als Folge den (Bestell-)Vorgang ab. Der Weg bis zum Umsatz ist also zweistufig. Weiterlesen

Welche Aufgaben kommen bei der Erstellung, Aufbereitung und Verbreitung im Fachbuch auf Verlage zu?

Interview mit Katja Splichal, Leitung Lernmanagement Systeme, Eugen Ulmer Verlag, anlässlich unserer 1. Exklusiv-Tagung Fachbuch: Fachbuch, E-Book, Online-Portal – Wie Fachverlage sich als Lösungsanbieter neu erfinden am 27. März 2014 im Literaturhaus München

Katja Splichal, Eugen Ulmer Verlag

Katja Splichal, Eugen Ulmer Verlag

Die E-Book-Konjunktur scheint am Fachbuch bisher ziemlich spurlos vorübergegangen zu sein. Täuscht der Eindruck?

Katja Splichal: Ich glaube, das ist nicht nur ein Eindruck. Die eBook-Konjunktur geht am Fachbuch tatsächlich vorüber – das hält aber längst nicht alle davon ab, digital Umsätze zu machen. Gerade im Fachbuch mussten, gewissermaßen erzwungen von institutionalisierten Märkten und nicht-linearen didaktischen Konzepten, schon vor zehn, 15 Jahren alternative Geschäftsmodelle entwickelt werden. Dennoch weichen bei vielen Verlagen die erwirtschafteten Umsätze von den Erwartungen ab – in die unliebsame Richtung. Das eBook zum Fachbuch macht in vielen Fällen zudem keinen großen Sinn, weil eine Konvertierung in Richtung html, also optimiert für mobile Endgeräte, oft schwer bis unmöglich ist. Da fällt viel Umsatzpotenzial weg oder müsste sehr risikoreich erschlossen werden.

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Das blinde Huhn – oder: Warum Verlage für die Digitalisierung ihre Kunden kennen sollten

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Dr. Matthias Kraft, Efficient Publishing

Immer noch kennen sehr viele Verlage ihre Kunden nicht. Beim Umstieg auf digitale Medien ist das tödlich, sagt Dr. Matthias Kraft im folgenden Interview – und auf unserer 3. Exklusiv-Tagung Loseblattwerke am 24. Februar 2014. Matthias Kraft weiß, wovon er spricht: Nach jahrelanger Erfahrung als Verlagsmanager kennt er als Verlagsdienstleister viele Fachverlage. Krafts provokante These: Viele Printwerke zeigen durch die Digitalisierung, wie wenig (Mehr)Wert in ihnen steckt. Um das zu ändern, müssen Verlage wirkliche Mehrwerte für ihre Kunden schaffen.

 

Wenn man das Loseblattwerk als einen sich ständig aktualisierenden Wissensraum begreift – warum ist dann der Weg vom Papier in die digitale Welt für viele Verlage so schwer?
Matthias Kraft: Es gibt eine ganze Palette von Gründen, warum Verlage und ihre Autoren auf Loseblattwerke setzen. Die Aktualität der Information ist (nur) einer davon. Eine weiterer ist auch das genaue Gegenteil: Autoren, die wenig Zeit haben, schätzen die Möglichkeit, zumindest in Teilbereichen ihr Werk gelegentlich auf aktuellen Stand bringen zu können; Der Rest des Werkes veraltet. Und natürlich ist Loseblatt gerade wegen des kontinuierlichen Umsatzes und der hohen Kundenbindung beliebt. Der Inhalt kommt dann gelegentlich zu kurz. Weiterlesen

“Was ist eigentlich das Gegenteil von Spiel?” Prof. Tim Bruysten über die Prinzipien von Gamification

Prof. Tim Bruysten

Vom 4. bis 6. Februar 2014 ist die Akademie der Deutschen Medien (ADB) mit neun Fachvorträgen auf der 22. LEARNTEC in Karlsruhe vertreten. Einen davon hält Buchakademiedozent Prof. Tim Bruysten zum Thema “Den Leser auf die Heldenreise schicken – Gamification für Verlage”. Programm-Managerin Teresa Keck  hat ihm im Vorfeld ein paar Fragen gestellt.

 

ADB: Was genau meint der Begriff Gamification?

Prof. Tim Bruysten: Spielen wir ein kleines Spiel: Was glauben Sie, ist das Gegenteil von Spiel? Arbeit? Warum eigentlich? Im Spiel akzeptieren Menschen Regeln, sind teamfähig, wollen über sich hinaus wachsen, sind loyal und haben auch noch Spaß dabei. Wo es gelingt, diese Mechanismen in Schulen, Hochschulen und Unternehmen zu implementieren, wächst die Produktivität und Zufriedenheit aller Beteiligten.

Diese Effekte, im Großen, wie auch im Kleinen, subsumieren sich hinter dem Buzzword „Gamification“.

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Das digitale Geschäftsmodell – Ein Beitrag von Christian Hoffmeister, Bulletproof Media

Christian Hoffmeister, Bulletproof Media

Am 20. Januar startet erneut das Zertifikatsprogramm “Führungsaufgaben in Verlagen” – in diesem Jahr mit einer stärkeren Fokusierung auf die Bereiche E-Publishing und digitale Geschäftsmodelle. Anlass für uns, Ihnen einen Artikel von Christian Hoffmeister, Leiter des Zertifikatsprogramms und geschäftsführender Gesellschafter, Bulletproof Media, zu seinem Buch “Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen” bereitzustellen.

 

Viele Suchen danach – und manche, so glauben die, die danach suchen, haben es bereits gefunden: DAS DIGITALE GESCHÄFTSMODELL.

 

Aber was ist das eigentlich ganz genau: ein digitales Geschäftsmodell? Obwohl wir den Begriff andauernd verwenden, ist es gar nicht so einfach diesen zu präzisieren und besonders daraus konkrete Handlungsempfehlungen für das eigene Geschäft abzuleiten. Dies liegt auch daran, dass das Internet als Basistechnologie und die Digitalisierung heute immer mehr Bereich erfassen. Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert und damit wird es möglich, immer mehr Daten über das Internet zu transportieren.

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Transformation vom Zeitschriften- zum Inhaltehaus – Interview mit Soheil Dastyari zum Radikalumbau bei G+J Deutschland

Soheil Dastyari

Soheil Dastyari, Gruner + Jahr Deutschland

Interview mit Soheil Dastyari, Verlagsgeschäftsführer Gruner + Jahr Deutschland, anlässlich unseres 5. Zukunftsforums Zeitschriften: Zeitschriften im Transformationsprozess – Bleibt nur Premium? am 10. Dezember 2013 im Literaturhaus München

 

 

Gruner + Jahr durchläuft einen Radikalumbau: Was zeichnet eine „Transformation vom Zeitschriften- zum Inhaltehaus“ aus? Und welche Bedeutung haben die neu eingeführten „Communities of Interest“?

 

Die Transformation unseres Hauses bedeutet, dass wir radikal und zunächst medienneutral in Inhalt denken und uns ohne Kompromisse an den Bedürfnissen und Interessen unserer Leser, Nutzer und Kunden orientieren – unserer Communities of Interest (CoI).

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Preisstrukturen für E-Books und Buch- Apps im Kinderbereich – Trends im digitalen Marketing und Vertrieb in den USA und Deutschland

Christina Kumpmann, Leitung Programm und Vertrieb digitaler Content, Verlag Friedrich Oetinger

Christina Kumpmann, Verlag Friedrich Oetinger

Fragen an Christina Kumpmann, Referentin auf dem 4. Kindermedienkongress der Akademie der Deutschen Medien, der am 25. November 2013 im Literaturhaus München stattfindet: „Buch, App, Game – Wie werden Kindermedien transmedial konzipiert und vermarktet?“

 

Frau Kumpmann, digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung als der Print-Bereich. Vermarktungsstrategien sollten deshalb schon bei der Produktentwicklung und -konzeption bedacht werden. Was genau bedeutet das für die Konzeption und Vermarktung von Kindermedien? Können Sie uns hierzu ein Beispiel nennen?

 

Ja, das Erstellen digitaler Produkte im Kinderbuch eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit unseren Inhalten, Geschichten und Figuren zu spielen und sie in ihren Welten aufleben zu lassen. Einmal im Hinblick auf die Produkte selbst, aber auch in Hinblick auf Vermarktungsstrategien und –konzepte. Weiterlesen

Service-Anbieter statt Web-Plattform – Chefkoch.de als “rundumversorgendes Ökosystem”

Robert Franken, Pixelhouse

Interview mit Robert Franken, Geschäftsführer von Pixelhouse (Chefkoch.de). Er ist Referent der 1. Strategiekonferenz Business Innovation „Das Neue und seine Feinde – Wie Publisher neue Geschäftsfelder erschließen können“.

 

Was macht die Online Community Chefkoch.de zu einem rundumversorgenden Ökosystem? Für wen kann sich der Schritt hin zum Business Modell „Onlineplattform“ und „interaktive Community“ lohnen, und wie können ihn Verlage meistern?

Grundvoraussetzung für den Erfolg von Chefkoch.de ist: absoluter Fokus auf den Nutzer-Bedarf, d. h. Ausweitung unseres Angebots auf alle Zugangswege, Devices und Erwartungsräume. Wir verstehen uns weniger als Web-Plattform als als Service-Anbieter. Ein Ökosystem zu werden ist unser Ziel. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bedürfnisse unserer Nutzerinnen und Nutzer nach Information, Kommunikation und Inspiration im Kontext Food. Weiterlesen

“I think that publishers and media organisations are sitting on untapped goldmines of information”, says Tom Betts, Financial Times UK

Anlässlich unserer 5. Paid Content-Konferenz: Wenn der Kunde gerne zahlt…Mehr Zahlungsbereitschaft für Digital Content am 17.09. haben wir Tom Betts, Head of Web Analytics, zur Paid-Content-Strategie der Financial Times UK interviewt.

 

1. What does paid content mean to the FT and why is it important?

 

The FT is successfully complementing and reinforcing the traditional ‘bBetts,Tom_130806ig engines’ of print advertising and circulation revenue with new digital channels and sales of content. Measuring the health of our brand and business against our print and digital audience, we find our business more resilient, sustainable and increasingly profitable. This also means we have the resources and confidence to invest in our award-winning content and journalism, ensuring that the FT will stay the must-read source for global business news and commentary for its global audience. Weiterlesen

“In time” und “in mood”: Die richtige Botschaft zur richtigen Zeit

Christian C. Rätsch, inzwischen selbstständig als Kommunikationsberater, war knapp 10 Jahre für die Deutsche Telekom tätig, zuletzt als Bereichleiter Marketing KMU – Geschäftskundenmarkt. Heute gibt er im Interview mit der Akademie schon einmal einen Vorgeschmack auf seinen Fachvortrag beim diesjährigen Corporate Publishing-Gipfel “Print, Web, App – What’s next? Neue Entwicklungen in Corporate Media und Content Marketing” am 25. Oktober 2013:

1) Herr Rätsch, was sind aus Ihrer Sicht die bedeutsamsten Digitaltrends in 2014?

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Lorenz Maucher, welche Fehler sollte man im Direktmarketing niemals machen?

Lorenz Maucher, seit 2001 als Marketingleiter für Haufe-Lexware tätig und in dieser Funktion verantwortlich für das Direkt- und Onlinemarketing in den Zielgruppen Juristen, Immobilienwirtschaft und Non-Profit, ist einer von fünf hochkarätigen Referenten des Zertifikatsseminars “Direktmarketing-Manager ADB”, das vom 2.-5.9.2013 in München stattfindet.

Lorenz Maucher

In einem Kurzinterview haben wir ihn gefragt, was die wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Direktmarketing sind:

 

Herr Maucher, bei vielen Zielgruppen hat sich eine gewisse Werbemüdigkeit eingestellt: Popups werden weggeklickt, Online-Newsletter ungelesen in den Papierkorb verschoben. Wie können Verlage dem mit professionellem Direktmarketing entgegenwirken?

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Impressumspflicht auf Facebook & Co.?

Besteht eine Impressumspflicht auf Facebook? Während diese Frage für die eigene Verlagswebseite seit Jahren klar mit JA zu beantworten ist, so ist dies für Social Media Plattformen wie Facebook bislang ungeklärt gewesen. Bislang, denn einige diesbezügliche aktuelle Urteile wirbeln nun gehörig Staub auf. Als Dozent für die Akademie der Deutschen Medien führte Daniel Gremm, anlässlich des Seminars Social Media Manager (ADB) vom 4. bis 6.9.2013 in Berlin, ein Interview mit IT-Rechtsanwältin Anna Kastner.

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Big Data im Publishing Business – Teilnehmer informieren sich bei Fachkonferenz Verlag 3.0 über Umgang mit digitalen Kundendaten

Die Nutzer von Online-Verlagsangeboten hinterlassen eine große Menge an Daten, sei es beim Stöbern in Web-Shops, bei der Nutzung von Social Media oder der Registrierung in kostenpflichtigen Portalen. Aber wie lassen sich aus der Fülle an demographischen Angaben, Aktivitäten und Interessen verwertbare Informationen, zum Beispiel für Produktentwicklung und Marketing, ziehen? Diese und weitere Fragen wurden auf der Konferenz „New Marketing, Big Data, Innovative Media – Wie das digitale Marketing das Publishing Business verändert“ am 4. Juli 2013 im Literaturhaus behandelt. Ehrhardt Heinold, Geschäftsführer Heinold, Spiller und Partner, moderierte die von der Akademie der Deutschen Medien veranstaltete Fachkonferenz

 

Die Konferenz Verlag 3.0 in der Bibliothek des Literaturhauses München

Die Konferenz Verlag 3.0 in der Bibliothek des Literaturhauses München

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“You don’t own your brand” – Interview mit Dr. Ansgar Mayer von Computer Bild Digital

Dr. Ansgar Mayer (COMPUTER BILD) ist Referent auf der 3. Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München. Wir haben im Vorfeld der Konferenz mit dem Chief Product Officer (CPO) gesprochen.Mayer,-Ansgar_2013

Herr Dr. Mayer, wie lange wird Social Media von der Marke Computer Bild schon genutzt und was ist Ihr wichtigstes Learning?

Mayer: Wir haben mit COMPUTER BILD schon vor dem Facebook-Hype wichtige Community-Erfahrung durch unser Forum gesammelt. Sowohl im Gaming- als auch im Ratgeber-Segment gab es immer überdurchschnittlichen Bedarf an Austausch und Diskussion. Seit mehreren Jahren verlängern wir nun diese Debatten auch auf den Plattformen Facebook, Twitter und Youtube. Wichtigstes Learning: Die Nutzer sind sehr kritisch – insbesondere bei Produktbewertungen. Aber für uns sind Social Media ein unverzichtbarer Feedback-Kanal und ausgesprochen kritische User, die wirklich inhaltlich interessiert sind, laden wir auch schon mal zum persönlichen Gespräch ein, um noch mehr von ihnen zu erfahren. Ohnehin bauen wir stetig die Möglichkeiten zur Interaktion auf allen unseren Plattformen weiter aus. Weiterlesen

Big Data: Trends und Best Practices der Medienbranche

Fabian KernFabian Kern, Fachreferent der Abendgesprächsreihe Publishing Monday (#pubmon), hat seinen Vortrag zu Big Data-Trends und Best Practices, wie z. B. die nutzergesteuerte Erstellung von E-Book-Reihen und die Nachverfolgung von Verlags-Content in sozialen Netzwerken, noch einmal zusammengefasst.

Lange war es nur ein Schlagwort aus der Welt der Suchmaschinen und der großindustriellen Datenverarbeitung: Big Data. Längst ist der Trend jedoch auch in der Medienbranche angekommen, und kann für diesen Bereich über das wortwörtliche Verständnis als Technologieansatz für die Verarbeitung von Datenmengen im Terabyte/Petabyte-Bereich hinaus eine deutlich wichtigere Bedeutung haben: Als ein eigenständiges Paradigma im Umgang mit Daten, insbesondere mit Kundendaten.

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“Nirgends lassen sich Dinge so exakt messen wie im Internet. Das gilt auch für Social-Media-Maßnahmen, man muss nur die richtigen Tools einsetzen.” – Interview mit Steffen Meier

Steffen Meier, Leitung Verlagsbereich Online beim Verlag Eugen Ulmer, ist Moderator der Social-Media-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 9. Juli in München

 

Meier, Steffen_profilfoto1) Herr Meier, was sind in Ihren Augen die Top-Trends im Bereich Social Media – und was bedeuten sie für Verlage?

Momentan sehe ich drei Schwerpunkte: Big Data, Markenführung und Storytelling sowie das Thema Social Enterprise.

Big Data ist als Buzzword schon arg strapaziert, ändert aber nichts daran, dass Unternehmen sich fragen müssen, was sie denn mit all diesen Erkenntnissen aus ihren Aktivitäten, aber auch mit den Daten über und von ihren Nutzern anfangen können. Das hängt auch stark mit dem Thema Ziele und Return on Invest zusammen, gibt dem guten alten Unwort CRM gerade für Verlage einen neuen Sinn. Das Wissen über unsere Kunden wird zukünftig entscheidend sein. Weiterlesen

“Mit Data Mining erhöhen wir die Vertriebseffizienz und die Nachhaltigkeit unserer Kundenbeziehungen.” – Interview mit Werner Pehland, WEKA Media

Interview mit Werner Pehland (Geschäftsführer, WEKA Media), Referent auf der Konferenz Verlag 3.0 „New Marketing, Big Data, Innovative Media – Wie das digitale Marketing das Publishing Business verändert“ am 4. Juli in München

 

Wir freuen uns, Sie als Referent unserer Konferenz Verlag 3.0 begrüßen zu dürfen. Digitale Produkte stellen ganz andere Ansprüche an die Vermarktung. Vermarktungsstrategien sollten hier schon bei der Produktentwicklung mit bedacht und konzipiert werden, so der oft gehörte Ratschlag von Digitalexperten. Sehen Sie dies auch so und wie lässt sich dies im Verlag bewerkstelligen?

Pehland_WernerGrundsätzlich gilt natürlich für alle Produkte, dass die Vermarktung in der Produktentwicklung mit konzipiert werden muss. Mit digitalen Produkten betreten jedoch viele Verlage immer noch Neuland, so dass die Herausforderung hier besonders hoch ist. Dies umso mehr, da die gewohnten Vertriebswege wie der Buchhandel und das klassische Mailing vielfach nicht mehr ausreichen, um diese Produkte zu vermarkten. Lassen Sie mich hier ein Beispiel nennen: Weiterlesen